Kretschmer will Beschränkungen für Corona-Geimpfte lockern

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Das gelte etwa für Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Bund und Länder hatten sich am Montag auf die baldige Aufhebung der Impfpriorisierung verständigt.

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die geltenden Corona-Einschränkungen für Geimpfte zu lockern. «Wir schränken derzeit Grundrechte ein, um eine Pandemie zu bekämpfen», sagte er am Montag nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern. Wenn es Menschen gebe, die aufgrund einer Impfung oder einer überstandenen Krankheit nicht mehr oder nur zu einem geringen Teil Überträger des Virus' sind, müssten sie auch anders behandelt werden. Das gelte etwa für Kontaktbeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen. Betroffene sollten künftig keinen Test mehr brauchen, wenn sie beispielsweise zum Friseur wollen oder ihrer beruflichen Arbeit nachgehen.

 

Bund und Länder hatten sich am Montag auf die baldige Aufhebung der Impfpriorisierung verständigt. Kretschmer verspricht sich davon mehr Tempo bei der Immunisierung der Bevölkerung. «Normalität in unserem Leben wird es erst geben, wenn ein großer Teil von uns geimpft ist.» Sachsen habe sehr darauf gedrungen, dass die Priorisierung schnell aufgehoben wird. Es sei auch wichtig, dass nun die Betriebsärzte mit in die Impfversorgung einbezogen werden. Man müsse herauskommen aus dem Mangel an Impfstoffen und jedem ein Impfangebot unterbreiten. Er hoffe, dass dazu auch der russische Impfstoff Sputnik V nach seiner Zulassung beitragen könne.

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55 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 9
    1
    kartracer
    27.04.2021

    Was soll dieses ganze Gezerre und Gezeter, welche Freiheiten würden zurückgegeben???
    MNS zählt auch weiterhin, Geschäfte Gastronomie bleiben sowieso noch lange zu, also was bringt diese gewonnene Freiheit, nur das Testen könnte wegfallen, das wars aber auch schon.
    Ich denke, die politische "Selbsthilfegruppe" hat zwei, drei Aufgaben, um die sie sich kümmern sollten, und das RICHTIG.

  • 12
    4
    Fachhändler
    27.04.2021

    Wir knien nieder und danken. Wir erhalten großzügig Rechte zurück. Und was ist mit den Genesenen? Und warum hatten die Genesenen nicht schon seit Anfang an wieder ihre Rechte zurück?

  • 14
    3
    Also
    27.04.2021

    Was ist mit Kindern und demzufolge Familien, die gesellschaftlich betrachtet die größten Lasten während der Pandemie tragen müssen? Diese werden doch bestraft, weil sie die letzten sein werden, welche ihre Freiheiten zurück bekommen werden. Dabei haben Kinder das geringste Risiko schwer zu erkranken. Mal ganz davon abgesehen, dass wir hier von einer indirekten Impfpflicht reden, um ein normales Leben führen zu dürfen.

  • 41
    8
    Ratloser
    26.04.2021

    @Redaktion FP
    Die Fragestellung Ihrer Umfrage ist daneben!
    Die Diskriminierung betrifft nicht die, die sich nicht impfen lassen WOLLEN, sondern sich nicht impfen lassen KÖNNEN, da sie es nicht DÜRFEN!
    Noch ist gar nicht genug Stoff da!
    Schließlich wird hier immer noch von Terminen geredet, die 2 bis 3 Monate in der Zukunft liegen.

  • 26
    15
    440214
    26.04.2021

    Alle Rechte für alle - wir sind die Menschen, die "Würde" gemeint sind!