Jochen Seitz, Trainer des 1. FC Lok Leipzig, glaubt noch an den Aufstieg.
Jochen Seitz, Trainer des 1. FC Lok Leipzig, glaubt noch an den Aufstieg. Bild: Hendrik Schmidt/dpa
Sachsen
Leipzig unter Zugzwang: Scheitert Lok ein drittes Mal?

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Die Heimniederlage ist eine große Hypothek. Dennoch glaubt man bei den Sachsen noch an die Wende. Grund ist die Auswärtsstärke.

Leipzig.

Der 1. FC Lok Leipzig glaubt noch an den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga. Nach der 0:1-Heimniederlage müssen die Sachsen dafür aber am Montag (18.30 Uhr/MagentaSport) bei den Würzburger Kickers gewinnen. Gelingt das nicht, würde Lok wie schon 2020 (gegen SC Verl) und 2025 (gegen TSV Havelse) in der Relegation scheitern. "Wir waren nicht umsonst in der Regionalliga Nordost die stärkste Auswärtsmannschaft. Wir werden auch in Würzburg alles versuchen, dass wir vielleicht das Unmögliche noch wahr machen", sagte Trainer Jochen Seitz nach dem Hinspiel.

Da die Unterfranken klar überlegen waren und durchaus höher hätten gewinnen können, könne Seitz mit dem 0:1 "durchaus leben". Psychologisch sieht der Coach sogar eine Chance: "Realistisch gesehen hat Würzburg den Vorteil. Aber Würzburg hat was zu verlieren, wir können nur noch gewinnen." Er wolle klug analysieren, "vielleicht auch den Spielaufbau ändern, um Würzburg etwas mehr zu ärgern".

Statistik spricht für die Kickers

Geht man nach der Statistik, dann sind die Chancen der Unterfranken bestens. Bislang ist es noch keiner Mannschaft in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gelungen, eine Heimniederlage im Hinspiel in der folgenden Auswärtsbegegnung noch zu drehen. 

Das will Lok nun ändern. "Ich will nicht sagen, dass wir mit dem 0:1 zufrieden sind, aber wir können erst mal damit leben. Uns hat die Durchschlagskraft in der Offensive gefehlt. Da müssen wir ansetzen", sagte Seitz. Denn ohne eigene Treffer wird es wieder nichts mit dem Aufstieg des Meisters der Regionalliga Nordost. (dpa)

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