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Rund 18 Millionen Euro flossen in das neue Kinderdorfzentrum in Leipzig-Connewitz. Neben Wohngruppen gibt es auch einen Kindergarten und ein Familienzentrum.
Die SOS-Kinderdörfer bekommen Zuwachs in Sachsen. Rund 18 Millionen Euro wurden in einen neuen Standort im Leipziger Stadtteil Connewitz investiert, wie das Hilfswerk informierte. Die Einrichtung biete ein Familienzentrum sowie Angebote zur Bereitschaftspflege für Kinder von sechs bis zwölf Jahren, die kurzfristig Schutz und Betreuung benötigen.
Außerdem gebe es zwei Wohngruppen für jeweils acht Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Eltern Leben können, hieß es. Die erste Wohngruppe sei im März eingezogen, die zweite soll demnächst folgen. Ein weiteres Standbein ist ein Kindergarten, der schon seit mehr als einem Jahr geöffnet ist.
Die Idee der SOS-Kinderdörfer ist mehr als 70 Jahre alt. Das erste wurde 1949 in Tirol gegründet, um vor allem Kriegswaisen eine neue Familie zu bieten. In Deutschland fand die Idee von 1956 an Nachahmer. Das Kinderdorfzentrum in Leipzig ist der zweite Standort in Sachsen. Einen weiteren gibt es in Zwickau. Das dortige Kinderdorf war 1991 das erste in Ostdeutschland überhaupt. (dpa)





