Neustart an Sachsens Schulen - Was Lehrer und Eltern jetzt fordern

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Zensierung aussetzen, auf Ethik verzichten: Wie Lehrer verschiedener Schularten die pandemiebedingten Wissenslücken schließen würden

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77 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 8
    3
    OlafF
    29.05.2021

    Der Bildartikel von @Klapa verlinkt, trifft es vortrefflich. Dagegen sind die meisten Dinge Luxusprobleme. Ich hab das Glück, dass meine 17-jährige Tochter in der 11.Klasse weniger betroffen war und meine 6-jährige Enkel-Tochter eine Lehrerin als Mama zur Verfügung steht.
    Aber was wird aus den "Michels", welche weder die technischen noch die familiären Voraussetzungen fürs Homeshooling hatten? Was machte das politische und mediale Dauerfeuer aus ihnen. Die Entschuldigung eines einzigen Journalisten und keiner einzigen Verantwortungsträger*Inn gibt zu bedenken, dass wir alle zu wenig unternommen haben, um die Rechte unserer Kinder zu verteidigen :-( Jetzt sollten wir sie wenigstens gemeinsam wiederherstellen !

  • 5
    2
    Mehrdenker
    29.05.2021

    Der Artikel spiegelt sehr viel unserer eigenen Erfahrungen wider. (9 Klasse Gym). Es ist erstaunlich wie selbständig das "Kind" plötzlich arbeitet wenn es sein muss. Es steht und fällt aber mit der Lehrkraft. Die meisten sind sehr engagiert aber es gibt auch negative Ausnahmen, die absolut Schmalspur fahren.
    Meiner Meinung nach viel wichtiger: Es bietet sich nun die große Chance, die hoffnungslos veralteten und überladenen Lehrpläne endlich zu entschlacken und an die heutigen Anforderungen anzupassen. Hier ist dringend Handlungsbedarf geboten.
    Wie nun die Anpassung der Prüfungsinhalte an den versäumten Stoff erfolgen soll, ist mir schleierhaft. Jeder Lehrer hat ja individuell Abstriche gemacht. Wie soll das in einer zentral vorgegebenen Prüfung berücksichtigt werden? Im Grunde müssten an jeder Schule Kommissionen für die Prüfungsinhalte gebildet werden, und das für die nächsten Jahre.

  • 19
    13
    Echo1
    29.05.2021

    @ankemüller sehr schön, wenn das Ihre Kinder hinbekommen. Das klappt aber bei vielen Familien nicht so. Und kann dort auch nicht so funktionieren. Bitte kein Elitedenken.
    Was hat schon Charli Chaplin gesagt: Eine Gesellschaft ist so stark, wie sein schwächstes Mitglied ist. Oder so ähnlich.
    Und deshalb sollten wir mit der Coronaangst aufhören und uns um alle Kinder ordentlich kümmern. Und nicht um Impfdosen für sie.

  • 23
    4
    ankemueller
    29.05.2021

    Unsere Jungs (beide Klasse 9 Gymnasium) sind seit März 2020 durchgängig zu Hause. Sie arbeiten sehr sehr sorgfältig, und brauchen zunehmend weniger Unterstützung dabei.
    Von ihren Lehrern erhalten sie Aufgaben in sehr unterschiedlicher Qualität. Sie haben es aber inzwischen gelernt, damit umzugehen, und erarbeiten sich ihren Lernstoff in allen (!) Fächern weitgehend selbständig. Das klappt nicht nur ganz gut in Geschichte, Sozialkunde, AWT etc., sondern erstaunlicherweise auch in Mathe, Chemie, Physik, Latein und Englisch. Sie schauen ohnehin sehr viele Videos in Originalsprache, und quatschen beim Zocken gefühlt mit Freunden auf der ganzen Welt.
    Ich bin schon sehr gespannt, wie sie damit klarkommen, wenn sie wieder in die Schule müssen. Man muss den Kindern, vor allem, in den höheren Klassen, auch etwas zutrauen! (Allerdings achten wir darauf, dass sie abends halbwegs pünktlich ins Bett gehen und früh mit uns aufstehen ;-)

  • 21
    5
    Bautzemann
    29.05.2021

    Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft. Sie zu vernachlässigen kann sich später bitter rächen. Sehr gute Vorschläge aus dem Lehrkörper, sich auf wesentliche Wissensdinge zu konzentrieren und Religion und Ethik etwas hinten anzustellen. Schade das es für unsere gesellschaftliche Zukunft, die Kinder, so wenig Lesermeinungen gibt. Das kann doch nicht nur an der Beschränkung der Meinungsfreiheit liegen. Ohne Kinder geht eine Gesellschaft kaputt! Wieso darf ein Bundestagsabgeordneter und Ostbeauftragter den Ostdeutschen mangelndes Demokratieverständnis vorwerfen, ohne sich um die wirklichen Probleme, hier die Schulsituation unserer Kinder in Sachsen zu kümmern. Die Bürger im Osten sind doch nicht doof. Die haben schon lange gemerkt, das diese Art Abgeordnete nur an sich denkt und den Bürger gar nicht mehr wahr nimmt. Auch Kinder sind Bürger, nur gehen sie noch nicht zur Wahlurne. Ein Glück für diesen Ostbeauftragten, der lieber Parteifreunde seiner Partei schlecht redet.

  • 24
    12
    klapa
    29.05.2021

    An die Kinder dieses Landes - 'Wir bitten Euch um Verzeihung. Wir bitten Euch um Verzeihung für anderthalb Jahre einer Politik, die Euch zu Opfern gemacht hat.

    Zu Opfern von Gewalt, Vernachlässigung, Isolation, seelischer Einsamkeit. Für eine Politik und eine mediale Berichterstattung, die Euch bis heute wie Gift das Gefühl einflößt, Ihr wäret eine tödliche Gefahr für unsere Gesellschaft.'

    - https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/weil-die-bundesregierung-es-nicht-macht-bild-bittet-kinder-um-verzeihung-76535200.bild.html

    Auch Bild kommt manchml auf den Punkt.

    Gebrochene Versprechen der Politik - Schule werden zuletzt geschlossen bzw. zuerst aufgemacht.

    Die Erfahrung besagt - Biergärten sind wichtiger.

  • 17
    10
    Echo1
    29.05.2021

    Liebe Eltern, sagt mal was? Dieser Artikel ist freigeschaltet zum Diskutieren. Die Vielfalt über verschiedene Dinge zu reden, ist zwar enorm eingeschränkt, aber noch vorhanden.