Nicht nur per Post: Auch via E-Mail kommuniziert die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mit Versicherten und Rentnern. Das versuchen Betrüger mitunter auszunutzen. (Symbolbild)
Nicht nur per Post: Auch via E-Mail kommuniziert die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mit Versicherten und Rentnern. Das versuchen Betrüger mitunter auszunutzen. (Symbolbild) Bild: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
Sachsen
Rentenversicherung warnt vor Betrug mit KI

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Bekannte Masche: Per Mail wollen Betrüger an sensible Daten gelangen. Doch ein Rentenversicherungsträger warnt vor einer besonderen Variante. Worauf bei diesen Nachrichten besonders zu achten ist.

Leipzig/Erfurt/Magdeburg.

Wer E-Mails der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland erhält, sollte aktuell besonders aufmerksam sein. Die Rentenversicherung warnt laut Mitteilung vor Betrugsversuchen mit gefälschten Mails. Dabei nutzten Kriminelle nicht nur deren Logo und Design. Sie setzten auch auf Künstliche Intelligenz (KI), um den Text im Sprachstil von offiziellen Mitteilungen der Rentenversicherung zu halten. 

Die Betrüger versuchen demnach an die persönlichen Daten der Versicherten zu kommen, in dem sie in den Mails etwa von angeblichen Guthaben, vermeintlicher neue EU-Richtlinien oder auch fälschlicherweise den Versand einer neuen elektronischen Gesundheitskarte in Aussicht stellten. Empfänger sollten den Anweisungen in diese Mails auf keinen Fall folgen und etwa nicht auf enthaltenen Links klicken.

Wie Betrug erkannt werden kann

Zu erkennen seien solche Betrugsmails meist anhand der E-Mail-Adresse des Absenders. Wer sich unsicher ist, ob die Nachricht tatsächlich von der Rentenversicherung kommt, sollte dort anrufen, etwa über das Service-Nummer: 0800 1000 4800. In den jeweiligen Mails enthaltene Telefonnummern sollten kritisch geprüft werden.

Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland hat ihren Hauptsitz in Leipzig und ist Ansprechpartnerin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als gesetzliche Versicherungsträgerin betreut sie eigenen Angaben nach monatlich rund 1,5 Millionen Renten. (dpa)

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