Sachsen entscheidet diese Woche über Verschärfung der Corona-Maßnahmen

In keinem anderen Bundesland gibt es derzeit so viele neue Corona-Infektionen wie in Sachsen. Jetzt kündigt der Ministerpräsident an, entsprechend zu reagieren.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

3131 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    7
    vonVorn
    08.12.2020

    @GPZ, warum wird Kritik immer mit Schimpfen gleichgesetzt? Na ja, wie heist es so schön, "wer in Deutschland auf den Dreck zeigt, wird als schlimmer angesehen als der, der den Dreck verursacht". Mir scheint, Sie haben die vielen Politiker,die die Regel genausowenig eingehalten haben schon vergessen.

  • 2
    3
    vonVorn
    08.12.2020

    https://www.n-tv.de/wissen/Welche-Corona-Massnahmen-wirken-wirklich-article22219604.html
    Der Teil wo die Wiener Forscher erwähnen das Grenzschliessungen ein effektives Mittel sind um die Infiziertenzahl zu senken, ist interessant.

  • 4
    0
    Josie1211
    07.12.2020

    Ich finde es Schade, dass immer nur mit Zahlen hantiert wird, ohne diese einmal zu hinterfragen und/oder aufzuklären, warum es so ist, wie es ist.
    Ohne die Schuld auf Nachbarländer schieben zu wollen, aber wenn sich jeder einmal die Inzidenzen über ganz Deutschland auf der Karte anschaut, dann kann man sich dem Eindruck wohl nicht erwehren, dass komischerweise hauptsächlich die Grenzregionen (auch Bayern!) von hohen Inzidenzen betroffen sind. Mag das Ganze dann auch etwas mit einem Infektionsweg am Arbeitsplatz zu tun haben?! Hier hilft dann ein erweiterter Lockdown übrigens nicht!
    Nun aber im Grundsatz erstmal den "feiernden Bürgern" die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist nicht nur unfair, sondern nutzt letztlich auch der Sache nicht.
    Zum Thema Zahlen:
    90 Die.
    90 Mit.
    66 Do.
    110 Fr.
    185 Sa. So. Mo.
    Aus diesen Neuinfektionen die 7 Tage Inzidenz im Vogtland auszurechnen, erfordert keine höheren Mathematikkenntnisse.
    Woher kommt nun der gerade propagierte Wert von 200!?!

  • 10
    1
    698236
    07.12.2020

    Viele haben es nicht verstanden, auch unter 60 Jahre kann der Tod der Infektion sein. Das Motto „ es wird schon gut gehen“, ist endgültig vorbei. Zeigen wir doch jeden Tag Intensivstation, den Tod gegenwärtig. Party ist für Monate vorbei. Solidarität, Rücksicht, Respekt und Demut ist der Maßstab an dem wir gemessen werden!

  • 3
    9
    vonVorn
    07.12.2020

    @87....., mein 'Beitrag war so gemeint das die Tschechen die hier Arbeiten einen Teil der Zahlen verursachen, nicht alles! Deshalb sind diese Zahlenspiele die Sie hier bringen überflüssig. Ausserdem ein Bekannter der in Mosel arbeitet, sagte das da auch viele Tschechen arbeiten.
    Nochmal, mir geht es darum, das man alle Teile des Problems im Auge behalten muss, wenn man die Zahlen senken will. Wie man an der Entwicklung im Teillockdown sieht, hat es ja nicht geholfen einen Teil der Auslöser zu ignorieren!

  • 12
    3
    GPZ
    07.12.2020

    @vonVorn: Wenn genügend Menschen in Eigenverantwortung sich selbst strengere Maßnahmen als politisch erzwungen auferlegen würden, bräuchte man diese nicht seitens der Politik vorzugeben. Das muss man deshalb, weil es anders nicht funktioniert. Und selbst dann leider nur mit Kontrollen/Strafen.

    Ich finde manche politische Herangehensweise auch nicht gut oder zu halbherzig oder zu löchrig oder auch mal zu selektiv.

    Aber mich stören Mitmenschen, denen Regeln und Rücksicht am A... vorbeigehen, wesentlich mehr. Das sind die Hauptschuldigen und nicht die Politiker, die irgendwie diese Leute bändigen müssen. Aber ist ja einfacher, auf Herrn Kretschmer zu schimpfen als auf Herrn und Frau XY aus der Nachbarschaft.

  • 14
    6
    872889
    07.12.2020

    @vonVorn: Dann einfach mal Fakten und Beispielhaft die Entwicklung an Neuinfektionen im Landkreis Zwickau, welcher bekanntlich nicht an der Grenze zu Tschechien liegt:

    - 38. KW: 15 Fälle
    - 39. KW: 36
    - 40. KW: 23
    - 41. KW: 125
    - 42. KW: 158
    - 43. KW: 201
    - 44. KW: 320
    - 45. KW: 578
    - 46. KW: 696
    - 47. KW: 933
    - 48. KW: 1.299
    - 49. KW: 1.711

    (Quelle Internetauftritt Landkreis Zwickau Mo.-So.)

    Ich denke die Zahlen sprechen trotz „Lockdown-Light“ mehr als eine deutliche Sprache. Hinzu kommen 48 Tote alleine in der vergangenen Woche. Auch ist davon auszugehen, dass es sich hier ausschließlich um Bewohner des Landkreises handelt und keine Gäste aus Nachbarländern oder -kreisen.

  • 11
    3
    Falkensteiner
    07.12.2020

    Ich finde es richtig, wenn Schulen und Kindergärten geschlossen oder eingeschränkt werden. Für Notfallbetreuungen müssen halt Lösungen her. Schließlich erleben wir gerade in diesen Einrichtungen tagtäglich Fälle. Den Handel sollte man tatsächlich offen halten. Dort wird auch tatsächlich Hygiene gelebt. Schließt man einige kleine Läden oder Fachgeschäfte, werden sich die Menschen diese Dinge bei Lidl und Kaufland holen. Dort würden sich Menschen konzentrieren (was nicht gut für die Corona-Bekämpfung wäre), während andere Läden vor gigantische Probleme gestellt würden, weil sie sich ihrer Existenzgrundlage beraubt sähen. Außerdem nehmen viele den Virus immer noch nicht ernst. Da treffen sich Kollegen an der Kaffeemaschine, verabreden sich im Büro, machen alle möglichen, auch unwichtigen Termine ... das muss nicht sein. Dafür gibt es Videokonferenztechnik. Sie muss nur mehr genutzt werden. Dass Zoom, Go To Meeting, Skype & Co. Leben retten können, ist vielen Menschen nicht so bewusst.

  • 10
    4
    inoino
    07.12.2020

    Echo1: "Wo bleibt der Optimismus. Fürchtet Euch nicht, der Herr wird Euch behüten."

    Das erinnert mich an Sachsens Bibelgürtel. Vielleicht hat der ja auch einen gewissen Einfluss auf Sachsens hohe Corona-Zahlen...

  • 11
    7
    Gegs
    07.12.2020

    Ich denke auch, dass bestehende Landesgrenzen ein Risikofaktor sind. In Norddeutschland waren die Landkreise in der Grenzregion zu den Niederlanden stark betroffen.

  • 24
    12
    ralf66
    07.12.2020

    Heute habe ich einen Stromableser gesehen, der hat die Maske am Kinn hängen, entweder hatte er sich beim rasieren dort geschnitten oder er friert an dieser Stelle des Gesichtes schnell.

  • 16
    44
    vonVorn
    07.12.2020

    @Klali, finde ich nicht. Ob ich eine Maske trage oder nicht, macht für den Verlauf der Pandemie nicht den geringsten Unterschied. Was die Politik entscheidet und durchsetzt, enscheidet über den Verlauf der Pandemie. Und dort hat die Politik mit halbherzigen Entscheidung viel Zeit verschwendet und das muss man ja auch ansprechen dürfen.

  • 17
    14
    vonVorn
    07.12.2020

    @872889, es geht mir nicht um Schuld, sondern Ursachen. Und wenn ich sehe das in Bayern die Hotspots auch an der tschechischen Grenze liegen, kommt Ihnen das nicht auch auffällig vor? Schliesslich habe ich mit keiner Silbe geschrieben "die bösen Tschechen sind an allem Schuld". Mir fallen auch Ansammlungen auf, viele Tschechen im Kaufland, mit genauso wenig Maske wie die Deutschen. Das was Sie aufzählen ist ein Problem, allerdings wenn man einen Teil der Problematik völlig ignoriert, brauch man sich auch nicht zu wundern das es nicht besser wird. Schliesslich wurden bei der ersten Welle die Zahlen auch schnell besser, als die Grenzen dichtgemacht wurden.

  • 29
    12
    klali
    07.12.2020

    @vonVorn: Ist es nicht im Umkehrschluss auch mehr als billig, wenn sich der Einzelne der Verantwortung entzieht, dafür umso lauter der Politik die alleinige Verantwortlichkeit zuweist?

  • 44
    16
    872889
    07.12.2020

    @vonVorn: Das glauben Sie sicherlich auch nicht selbst, was Sie da schreiben. Anstatt die Schuld bei den tschechischen Nachbarn zu suchen, sollten Sie vielleicht selbst mal mit offenen Augen durch das Land gehen. Die Personenansammlungen, die mir teilweise so auffallen, sprechen nicht tschechisch sondern schönes breites sächsisch. Selbst beim Wochenendspaziergang durch den Wald (übrigens nicht in Grenznähe) konnte man größere Gruppen beim Glühwein-Picknick etc. treffen. Der Ernst der Lage ist leider vielen sächsischen Mitbürgern immer noch nicht bewusst und das leider auch zu Lasten derer, die sich an Regeln und Empfehlungen halten bzw. direkt oder indirekt gegen den Virus kämpfen.

  • 51
    23
    Lola
    07.12.2020

    Ich schließe mich @KritischerBeobachter in allen Punkten an.

    Es ist auch zu vermuten, dass sich die Menschen besser an die Regeln wieder halten würden.

    Wenn ein harter Lockdownnim November erfolgt wäre. Keine Genehmigungen von Demos usw.

  • 38
    53
    vonVorn
    07.12.2020

    In der Marienberger Zeitung war ein Interview mit Landrat Vogel. Dort beschrieb er in kargen Worten die Schwierigkeiten der Gesundheitsämter bei der Kontaktverfolgung Richtung Tschechien. Solange solche Schlupflöcher offen sind, nützt es gar nichts wenn die Sachsen Ihre Wohnung nicht mehr verlassen dürfen. Erst nicht zu reagieren und dann der Bevölkerung denn schwarzen Peter zuzuschieben ist extrem erbärmlich Herr Kretschmer.

  • 71
    29
    lax123
    07.12.2020

    Hätten sie mal 3 Wochen Voll-Lockdown gemacht...dann wären wir jetzt wahrscheinlich über den Berg.

  • 38
    50
    KTreppil
    07.12.2020

    Sind die derzeitigen Maßnahmen zu wenig oder nützen sie überhaupt,? Dieser Frage sollte man nachgehen, bevor man weiter einschränkt. Irgendwann ist vielleicht alles lahm gelegt, dicht und kaputt, aber die Zahlen steigen noch immer. Was dann, was wenn man nichts mehr schließen, einschränken, bedecken und abschirmen kann, aber die Zahlen immernoch steigen? Was, wenn es momentan einfach kein sinnvolles Mittel gegen die Ausbreitung von Corona gibt? Wie lange hält eine Gesellschaft Stillstand aus, ohne dauerhaft Schaden zu nehmen? Solange es darauf keine Antworten gibt, sollte man besonders verantwortungsvoll handeln. Was ist verantwortungsvoll? Ins Blaue hinein handeln? Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel!

  • 30
    17
    Jemand
    07.12.2020

    Echo1: "Fürchtet Euch nicht, der Herr wird Euch behüten. Unser Landeschef ist doch Christ. Warum sagt er das nicht?"

    Vielleicht weil er das nicht glaubt (die Realität sieht ja beim besten Willen nicht so aus, als ob es einen gütigen Behüter gäbe).

  • 25
    36
    Echo1
    07.12.2020

    @TWe"Sind Sie ernsthaft der Auffassung, dass die aktuelle Situation mit Optimismus bewältigt werden kann?"
    Meine Antwort: Auf jeden Fall.
    Es ist die Grundveraussetzung weniger zu erkranken oder eine Krankheit besser zu überstehen. Das wird jeder ernsthafte Mediziner bestätigen.
    Es geht doch um die evtl. Überlastung der Krankenhäuser. Der ärztliche Direktor des Klinkums Stuttgart sagte, dass die Patienten mit sehr grosser Angst zu ihnen kommen (Moma ARD/ZDF). Und er sagte auch, dass man auch für die Betreuung des Personals mehr psychologische Betreuung bräuchte. Dort herrscht Stress. Das Personals muss gegen die eigene Angst und die Angst der Patienten kämpfen. Tests. Quarantäne. Krankschreibung. Fehlendes Personal. Notstand. Meinen Sie nicht, dass die Politik mit der Angstmache doch nicht alles richtig macht. Und jetzt kommt Corona und Grippe tatsächlich dazu. Kein leugnen. Aber die Herangehensweise macht es schlimmer als es ist. Allein Optimismus hilft natürlich nicht gegen Corona.

  • 25
    20
    Haecker
    07.12.2020

    Jetzt gleich - nicht erst im Laufe der Woche - Verschärfungen? "Ultra-harter Lockdown für 3 Wochen"? Das könnte man so machen, wenn man genau wüsste, warum die Neuinfektionen so stark ansteigen. Dass ein sehr großer Teil auf Pflegeeinrichtungen zurück zu führen ist, zeichnete sich schon seit geraumer Zeit ab (insbesondere der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge macht seit Wochen genauere Angaben). Aber warum ist das so? Kann es denn sein, dass überall Besucher die Infektion hineintragen (die Besuchsmöglichkeiten sind doch seit langem stark eingeschränkt)? Kann es denn sein, dass überall das Pflegepersonal so infektiös ist? Oder liegt es an Dienstleistern (Reinigung, Hausmeister, Caterer), die mehrere Heime einer Region bedienen? Das gilt auch für Physiotherapeuten, Fußpfleger, Friseure, Lieferanten von Obst und Gemüse usw. Ist es richtig, von den überlasteten Gesundheitsämtern die Aufklärung zu fordern? Ich befürchte, der Datenschutz lässt es nicht zu, Soziologen zu beauftragen.

  • 74
    16
    Multicar
    07.12.2020

    Das hätte schon vor 4 Wochen passieren müssen. An diese Leichten Lockdown Regeln hält sich kein Mensch. Leider !

  • 36
    4
    Bär53
    07.12.2020

    @echo: Hoffentlich sind SIE nicht der Vorletzte.

  • 69
    11
    TWe
    07.12.2020

    @Echo1
    Sind Sie ernsthaft der Auffassung, dass die aktuelle Situation mit Optimismus bewältigt werden kann?

    Die Wahrheit ist wohl eher, dass auch eine drastische Verschärfung der Maßnahmen keine Garantie für eine nachhaltige Senkung der Inzidenz bietet.

  • 74
    7
    Laufhase81
    07.12.2020

    Schließen Schulen und Kitas, schließen indirekt auch die Betriebe. Oder die Folge ist, dass Kinder zu den Großeltern gegeben werden, zu den Risikogruppen. Dort erhöhe ich damit Ansteckungsgefahren. Mit entsprechenden Folgen für die Medizin. Die Ansteckungspunkte verlagern sich einfach nur. Gesundheit und Wirtschaft können im Rahmen der Maßnahmengestaltung nicht beide gleichzeitig bedient werden. Wie man es dreht und wendet, mittlerweile ist daraus ein Teufelskreis entstanden, und ich möchte nicht der Entscheider sein.

  • 17
    47
    Gegs
    07.12.2020

    Um Ihr Bild aufzugreifen: Wenn man weiß, dass eine wichtige Straße nach einer Vollbremsung nie mehr befahrbar ist, dann stottert man beim Bremsen vielleicht doch. Insbesondere wenn die Chance besteht, dass viele Menschen den Aufprall leicht verletzt überleben.

  • 25
    108
    Echo1
    07.12.2020

    Abschließen-und-der-Letzte-macht-das-Licht-aus. Wäre doch auch mal eine Überschrift.
    Wo bleibt der Optimismus.
    Fürchtet Euch nicht, der Herr wird Euch behüten. Unser Landeschef ist doch Christ.
    Warum sagt er das nicht?

  • 108
    32
    KritischerBeobachter
    07.12.2020

    Je schneller man handelt, umso mehr Menschenleben werden gerettet und umso weniger Kosten hat das Runterfahren des öffentlichen Lebens! Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man solange zögert und dass immer Gesundheitsschutz und Wirtschaft als diametrale Pole dargestellt werden. Es ist EIN "(Gesamt-)Optimierungsproblem", dass man mit schnellen, konsequenten und nachvollziehbaren Maßnahmen lösen kann. Ultra-harter Lockdown für 3 Wochen! Danach sind die Zahlen soweit unten, dass alles wieder (fast) normal laufen kann, weil die Kontaktnachverfolgung wieder funktioniert. Hätte man das bereits Anfang November gemacht, hätten wir jetzt schon die Fast-Normalität. Wenn man mit dem Auto auf eine Mauer zufährt, dass "stottert" man doch auch nicht beim Bremsen sondern macht eine Vollbremsung!

  • 109
    36
    Gerhard56
    07.12.2020

    Entscheidung diese Woche- warum nicht heute, sofort? Die Zahlen sind doch eindeutig genug.

  • 38
    9
    Gegs
    07.12.2020

    Wir reden nicht über Bau- und Industriebetriebe. Heißt das, die gesamte andere Wirtschaft muss, mit Ausnahme notwendiger Infrastruktur, schließen.