Sachsen kann 230 Lehrerstellen nicht besetzen

Dresden.

Zum Beginn des neuen Schuljahres 2018/19 fehlen Sachsen deutlich mehr als 200 Lehrer. Wie Kultusminister Christian Piwarz (CDU) mitteilte, konnten nur für 870 der 1100 Stellen, für die Lehrkräfte gesucht worden waren, geeignete Bewerber eingestellt werden. Darunter sind auch knapp 100 Seiteneinsteiger. Weitere rund 330 Quereinsteiger ohne reguläre Lehramtsausbildung stehen nach einer dreimonatigen Einstiegsqualifizierung seit Mai ebenfalls ab Unterrichtsbeginn am kommenden Montag zur Verfügung.
 
Piwarz nannte das Ergebnis angesichts der schwierigen Bewerberlage zwar erwartbar, aber dennoch "nicht zufriedenstellend". Landesweit sind die Lücken vor allem an Oberschulen, wo von 269 freien Stellen 125 nicht besetzt werden konnten, sowie an Förderschulen, wo 43 von 117 freigeblieben sind, am größten. An Grundschulen blieben 55 von 357 Stellen frei, während an Gymnasien sogar leicht über den Bedarf eingestellt wurde. (tz)

 

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3Kommentare
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  • 3
    0
    tbaukhage
    10.08.2018

    @Zeitungss: Natürlich nicht. So, wie vorhergesagt. Bisher kamen 71 beamtete Rückkehrer aus den gebrauchten Bundesländern zurück nach SN. Davon 19 im Austausch. Bleibt als ein "Zuwachs" von 52. Da Lehrer in jedem Bundesland händeringend gesucht werden, kann man sich ja mal Gedanken machen, warum ein Dienstherr den einen oder anderen Rückkehrer auch ohne Austausch ziehen lässt...

  • 3
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    Zeitungss
    09.08.2018

    Die Verbeamtung hat wohl auch nicht geholfen ????? Zumindest haben die Bürger Kosten am Bein, das eigentliche Ziel ist nicht erkennbar, Sachsen halt.

  • 5
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    tbaukhage
    09.08.2018

    Machen wir's mal an einem Beispiel konkret: An den Oberschulen im Chemnitzer Raum sind 70 Stellen zu besetzen. Dafür gibt es 10 Bewerber. Und, Herr Piwarz, daran ist nicht die Bewerberlage schuld, sondern die seit Jahren verfehlte Personalpolitik Ihrer famosen CDU, die seit 30 Jahren den Kultusminister stellt. Es wäre Zeit, die eigentlich Verantwortlichen, wie Rößler, Flath, Kurth oder Unland nicht nur zu benennen, sondern zur Verantwortung zu ziehen! Und unterlassen Sie es, den schwarzen Peter den Bewerbern zuzuschieben, die sich lieber in einem anderen Bundesland anstellen lassen.



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