Sachsen richtet erstmals eine Woche der Baukultur aus. Dabei geht es auch um Holzbauten (Archivbild).
Sachsen richtet erstmals eine Woche der Baukultur aus. Dabei geht es auch um Holzbauten (Archivbild). Bild: Sebastian Kahnert/dpa
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Sachsen richtet erstmals Woche der Baukultur aus

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Von Holzbau bis Klimaanpassung: Die Woche der Baukultur zeigt, wie Bauprojekte in Sachsen Lebensqualität und nachhaltige Lösungen verbinden.

Dresden.

Sachsen richtet erstmals eine "Woche der Baukultur" aus. Auf mehreren Veranstaltungen soll es vom 22. bis 26. Juni um Themen wie Planung, Holzbau und Kreislaufwirtschaft gehen, teilte das Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung mit. 

Im Mittelpunkt stehen demnach Fragen, die Städte und Gemeinden in Sachsen unmittelbar betreffen: "Wie gelingt gutes Planen? Wie kann einfacher und ressourcenschonender gebaut werden? Welche Rolle spielen Holzbau, Kreislaufwirtschaft, Klimaanpassung, sozialer Zusammenhalt und Baukultur im ländlichen Raum?"

Baukultur sei ein Begriff, der vielen, die sich nicht in Fachkreisen bewegten, wahrscheinlich nicht bekannt sei, sagte Bauministerin Regina Kraushaar (CDU). "Gleichwohl spüren Menschen die Wirkung von Baukultur ganz unmittelbar: Denn Baukultur entscheidet mit darüber, ob Orte funktionieren und Menschen sich zu Hause fühlen – und damit belegt werden kann, dass öffentliche Mittel sinnvoll eingesetzt wurden." 

Mit der "Woche der Baukultur" wolle man zeigen wir, wie viel fachliche Erfahrung, praktische Lösungskraft und Verantwortung in Sachsen vorhanden sind – in den Städten wie auf dem Lande. 

Geplant sind Fachveranstaltungen, Stadtspaziergänge, Werkstätten und Ausstellungen. Während der Woche werden auch in Dresden der Sächsische Staatspreis für Baukultur (23. Juni) und in Graupa der Sächsische Staatspreis Ländliches Bauen (26. Juni) vergeben. 

Zum Auftakt am 22. Juni geht es im Zentrum für Baukultur in Dresden um die Frage, was gute Baukultur und integrierte Planung heute leisten müssen. Am selben Tag will das Ministerium Instrumente vorstellen, mit denen Kommunen bei Planungs- und Bauprozessen unterstützt werden. Stadtspaziergänge in Leipzig, Dresden und Niesky machen mit Holzbauprojekten bekannt. 

Die Veranstaltungen sind grundsätzlich öffentlich, sofern im Programm nicht anders angegeben. Für einzelne Termine ist eine Anmeldung erforderlich. (dpa)

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