Das erste Wochenende des neuen Jahres 2026 steht an - da fragt sich so mancher, wie das Wetter im Freistaat wird. Die „Freie Presse“ hat den Überblick.
Kurz vorm Wochenende wird es Zeit für den Blick aufs Sachsenwetter: Was erwartet uns im Freistaat in den kommenden Tagen – und darüber hinaus?
Nachfrage beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Laut Wetterexperten zieht derzeit ein Sturmtief von Südschweden her zur zentralen Ostsee. Dabei fließt zunehmend kalte Meeresluft nach Sachsen. Schnee, Wind und Glätte werden uns in den nächsten Tagen begleiten.
Vorsicht: Schneeverwehungen in hohen Lagen
Heute und auch am Wochenende bewegen sich die Temperaturen im Tiefland knapp über 0 Grad Celsius, berichtet DWD-Experte Jens Oehmichen gegenüber der „Freien Presse“ am Freitagmorgen.
Schnee und Schneeregen bringen können dann in tiefen Lagen nicht nur eine überzuckerte Landschaft mit sich bringen, sondern auch Glätte – Autofahrer sollten also entsprechend aufpassen.
Apropos: Oberhalb von 500 Metern sollten Verkehrsteilnehmer sehr aufmerksam unterwegs sein. Dort können Windböen immer wieder mal für Schneeverwehungen auf den Straßen sorgen. Und: „In den höheren Lagen des Erzgebirges liegen derzeit zwischen 15 und 25 Zentimeter Schnee“, so Oehmichen. „Die gehen auch nicht mehr weg.“
Auch nächste Woche: Kälte und Schnee
Nicht nur, dass sie nicht weggehen, bei Dauerfrost und immer wieder neuem Schnee, der dazukommt, wächst die Schicht auch stetig an.
Und wie geht‘s kommende Woche weiter? Am Montag steht uns wolkiges, zeitweise heiteres Wetter ins Haus. Das Thermometer steigt dann im Tiefland auf etwa -1 Grad Celsius, im Bergland sind es um die -6 Grad. Vereinzelt kommt es zu Schneeschauern. Der Wind nimmt etwas ab.
Und das ist dann im Prinzip auch schon der Trend für die ganze Woche: Kalt, immer mal wieder leichte Schneefälle, aber weniger windig.
Im Erzgebirge kann es teils zu strengem Frost kommen. „Vor allem in den Tälern, wo sich die Kaltluft sammeln kann.“ Zudem wächst dort die Schneedecke weiter an: „Gerade in den Bergen wird es immer mal ein Zentimeterchen mehr, von Tag zu Tag.“ (phy)






