Schwere Unfälle auf der A4 - Stau in Richtung Dresden und Thüringen

Siebenlehn.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 4 bei Siebenlehn sind am Freitagmorgen vier Menschen verletzt worden. In den Unfall, der sich gegen 8.15 Uhr ereignete, waren zwei Lastwagen und zwei Pkw verwickelt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte eine 62-jährige Mercedes-Fahrerin kurz nach der Anschlussstelle Siebenlehn in Richtung Dresden aus unbekannten Gründen in der mittleren Spur plötzlich stark gebremst. Der Fahrer eines hinter ihr fahrenden polnischen Sattelzuges konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Beim Versuch, auszuweichen, stieß er gegen den Mercedes und die Mittelleitplanke. Der Pkw wurde durch den Anstoß gegen einen Mercedes-Lastwagen in der rechten Spur geschleudert. Ein nachfolgender BMW kam ebenfalls nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und stieß gegen den Sattelzug.

Die 62-jährige Mercedes-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdner Klinik geflogen. Der 52-jährige BMW-Fahrer und seine 43 Jahre alte Beifahrerin wurden ebenfalls verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 35 Jahre alte Fahrer des Mercedes-Lkw erlitt leichte Verletzungen und wurde am Unfallort behandelt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt rund 75.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn nach Dresden wurde während der Bergungs- und Rettungsarbeiten voll gesperrt. Es bildete sich ein 20 Kilometer langer Stau bis zurück nach Frankenberg.

Ein weiterer schwerer Unfall auf der A4 ereignete sich am Vormittag kurz vor der Raststätte Altenburger-Land Richtung in Dresden. Dort brannte ein mit Sauerstoff- und Gasflaschen beladener Gefahrgut-Lkw. Die A 4 musste in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Der Rückstau war bis zur Landesgrenze Sachsen zu sehen.

Der Laster war am Vormittag nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er kollidiertemit der mittleren Betongleitwand und kippte um. Der verletzte Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Gera gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf fast 10.000 Euro. Die Autobahnpolizei ging von längeren Behinderungen aus, da die Gasflaschen sortiert und untersucht werden müssten, um weitere Gefahren auszuschließen. (rhal/fp)

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2Kommentare
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  • 4
    0
    trophy
    27.07.2018

    Auf der mittleren... Ich hatte gestern einen auf der linken.
    Ist doch egal. Kontrolliert doch eh keiner.

  • 5
    0
    Steuerzahler
    27.07.2018

    Und wieder LKW wie fast täglich. Wann endlich kommt ein generelles Überholverbot für LKW auf der A4 zwischen C und DD? Oder ist man der LKW-Lobby schon so hörig? Was hatte der poln. LKW auf der Mittelspur zu suchen, obwohl das auf diesem Autobahnabschnitt schon üblich ist.



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