Matthias Oberst zeigt das Buch, in dem der 2013 verstorbene Diakon Kurt Ströer die Namen hunderter Jugendlicher notierte, die er im Lauf der Jahrzehnte bekehrt haben wollte. Mehr als 30 berichten heute von sexuellem und spirituellem Missbrauch.
Matthias Oberst zeigt das Buch, in dem der 2013 verstorbene Diakon Kurt Ströer die Namen hunderter Jugendlicher notierte, die er im Lauf der Jahrzehnte bekehrt haben wollte. Mehr als 30 berichten heute von sexuellem und spirituellem Missbrauch. Bild: Sebastian Kahnert/dpa/Archiv
Sachsen
Sexueller und seelischer Missbrauch: Ströer-Betroffene fordern jetzt Schmerzensgeld

Der Fall des einflussreichen Chemnitzer Jugendwarts Kurt Ströer ist für die Evangelische Landeskirche lange nicht ausgestanden. Auch im Erzgebirge holt die Vergangenheit die Kirche einmal mehr ein.

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