Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dringt schon seit Langem auf eine höhere Tarifdichte, um höhere Löhne durchzusetzen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dringt schon seit Langem auf eine höhere Tarifdichte, um höhere Löhne durchzusetzen. Bild: Thomas Banneyer/dpa
Sachsen
Wegen Lohnlücke: Ostdeutsche arbeiten im Vergleich zu Westdeutschen 70 Tage für umsonst

Freie Presse auf Google News folgen

Die Beschäftigten in Ostdeutschland erhalten im Schnitt noch immer deutlich geringere Löhne als Arbeitnehmer im Westen. Rein rechnerisch arbeiten sie deshalb im Vergleich zu ihren westdeutschen Kollegen ab dieser Woche bis zum Jahresende für umsonst. Das passt vielen nicht.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert, dass zwischen Ost und West im Schnitt noch immer eine Lohnlücke in Höhe von 19 Prozent klafft. Das entspreche dem Durchschnittsverdienst von 70 Tagen und bedeute rein rechnerisch, dass Beschäftigte in Ostdeutschland seit Dienstag bis zum Jahresende ohne Lohn arbeiten würden, sagt die...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
07:53 Uhr
4 min.
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest - Blick auf das Rathaus von Aue: Am Dienstagabend hat der Wahlausschuss das Wahlergebnis zur OB-Wahl offiziell festgestellt.
Der Wahlausschuss hat am Dienstag das Ergebnis der OB-Wahl in Aue-Bad Schlema geprüft. Ein Stimmzettel sorgte für eine kurze Diskussion, ein „Freie Sachsen“-Vertreter stellte viele Fragen zur Briefwahl. Und am Ende wartete eine Überraschung auf den Wahlsieger.
Jürgen Freitag
08.03.2026
3 min.
Zum Frauentag: In diesen Landkreisen ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen am größten
Zum Frauentag: In diesen Landkreisen ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen am größten - Die sächsische DGB-Vorsitzende Daniela Kolbe fordert mehr Transparenz und Mitbestimmung bei Löhnen und Gehältern.
Männer verdienen in manchen Regionen immer noch ein Viertel mehr als Frauen. In Ostdeutschland sind die Unterschiede kleiner. Aber das ist nur bedingt ein gutes Zeichen.
Eva-Maria Hommel und Ronny Schilder
16:44 Uhr
1 min.
Erster Dynamo-Transfer: Dresden holt Ezeh aus Hannover
Erster Dynamo-Transfer: Dresden holt Ezeh aus Hannover -  Brooklyn Ezeh (l) wechselt nach Dresden. (Archivbild)
Nach diversen Abgängen macht Dynamo den ersten Neuen klar. Es ist ein Defensivspieler aus Hannover.
09.06.2026
2 min.
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren - Raquel und Adrian (vorn rechts) freuen sich über die Geburt ihrer Tochter.
Die kleine Carmen kam am Samstag gesund zur Welt. Sie ist bereits das zehnte Kind ihrer Eltern Raquel und Adrian.
Erik Anke
16:32 Uhr
2 min.
Bilder des Tages vom 10.06.2026
 10 Bilder
Bilder des Tages vom 10.06.2026 - Bundeskanzler Friedrich Merz (6.v.l, CDU) steht unter anderem mit den beiden Esa-Astronauten Alexander Gerst (5.v.l) und Matthias Maurer (7.v.l) während eines Rundgangs auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA).
28.05.2026
2 min.
Ost-Rentner bekommen Tausende Euro weniger als im Westen
Ost-Rentner bekommen Tausende Euro weniger als im Westen - Das BSW will zu Protesten aufrufen, sollte das Rentenniveau in Deutschland gekürzt werden, sagt Sahra Wagenknecht. (Archivbild)
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben Rentner weniger Geld pro Jahr zur Verfügung als im Westen, zeigen offizielle Zahlen. Warum das BSW den Bund vor einem "Schlag gegen Ostrentner" warnt.
Mehr Artikel