Weltkriegsbombe in Dresden ist entschärft

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Etwa 7400 Menschen hatten in der Nacht zu Samstag im Stadtteil Friedrichstadt ihre Wohnungen verlassen müssen.

Dresden (dpa/sn) - Die Weltkriegsbombe in Dresden ist entschärft. Am frühen Samstagmorgen wurden alle Sperrungen aufgehoben, wie die Feuerwehr mitteilte. Die in Sicherheit gebrachten Menschen könnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Dabei unterstützten die Dresdner Verkehrsbetriebe. Es werde voraussichtlich noch bis zum Mittag dauern, bis alle Menschen wieder in ihren Wohnungen angekommen seien, hieß es weiter.

Die 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe war am Freitagabend bei Bauarbeiten im Stadtteil Friedrichstadt gefunden worden. Weil der Sprengkörper bei seiner Entdeckung bewegt worden war, wurde noch am Abend mit der Evakuierung begonnen. In einem 800 Meter Radius um den Fundort in der Fröbelstraße mussten etwa 7400 Menschen ihre Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. Es wurden mehrere Notunterkünfte eingerichtet.

Um 4.30 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen und man konnte mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Der Sprengstoffmeister bestätigte um 6.15 Uhr die Entschärfung und gab Entwarnung. Es waren rund 400 Kräfte von Polizei und Feuerwehr im Einsatz.

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