Winterferien werden in Sachsen auf eine Woche verkürzt

Landesregierung streicht Ferien nicht ganz, sondern kürzt sie stattdessen. Bund und Länder verständigen sich auf weitere Kontaktbeschränkungen. Die Impfzentren sollen ab Montag öffnen.

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2727 Kommentare
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  • 2
    0
    1624480
    07.01.2021

    Mal was neues. Wir beginnen das Schuljahr mit der Ausgabe von halbjahreszeugnissen. Dann weiss gleich jeder, wo er steht und wo er hin will.

  • 8
    0
    Nightsky
    06.01.2021

    Es gibt für diese Situation einfach keine optimale Lösung. Ob Streichung bzw. jetzt Kürzung der Ferien oder gar Wiederholung des Schuljahres. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ob Homeschooling oder Präsenzunterricht - es wird immer 'Gewinner' und 'Verlierer geben, da es eine Menge Faktoren gibt, die das Lernen beeinflussen - Motivation, Zielstrebigkeit, Kognitive Fähigkeiten, aber auch Familie - um nur einige zu nennen.
    Ob es nach dieser Krise wirklich mehr 'Verlierer' gibt als all die Jahre davor, ist ein schauen in die Kristallkugel.
    Mich als Lehrerin kotzt das Ganze auch an - nur ändern kann ich nichts daran, außer für meine Schüler dazu sein, wenn Sie Hilfe brauchen. Viel mehr regt mich auf, dass meine Abschlussklassen nicht zur Schule dürfen, obwohl an Ihrem Abschluss ihr zukünftiges Leben abhängt - ihr Berufsabschluss. Und wieder zeigt sich Allgemeinbildung vor, obwohl die Ausbildung genauso wichtig ist.

  • 8
    1
    TFH
    06.01.2021

    @Gegs: Ich gebe Ihnen recht. Die Vorstellung, dass alles was der Kultus in den Lehrplan geschrieben hat, auch behalten wird, ist naiv. Ebenso die Vorstellung, dass eine Unterrichtsstunde immer eine bestimme Menge Wissen im Schüler ablagert, und jede nicht gehaltene Stunde daher zu massiven Folgeschäden führen würde.
    Lernsax funktioniert noch immer nicht richtig - seit der Schulschließung sind nun fast drei Wochen vergangen und man hat noch immer nichts im Griff. Die eigenen Ferien hat beim Kultus offenbar niemand verschoben.
    Erstaunlich auch, dass die Ausfälle durch Corona jetzt so viel schlimmer sind, als die Ausfälle durch politisch verursachten Lehrermangel.
    Erstaunlich auch, dass man für geplanten Urlaub auch problemlos freigestellt werden kann. Verpasst man da dann nichts? Völliger Unsinn, der die Schulen wieder vor massive organisatorische Probleme stellt und planvollen Unterricht kaum zulässt.

  • 12
    5
    Joi
    06.01.2021

    Wenn ich das höre .
    Wir als Fam . Müssen unseren Urlaub nach den Sommer Plänen für das kommende Jahr .
    Und jetzt werden einfach die 2 Ferienwochen gestrichen .
    Bitte schaut euch es an die Ferien werden gestrichen da sie ja erst am 08.02 anfangen und nun ??
    Jetzt geht Kind in die Schule und Eltern haben Ferien ,alles unüberlegt ,da man sein Urlaub jetzt so machen muss da der Arbeitgeber es ja plant .
    Danke sehr geehrte Minister .

  • 14
    3
    KTreppil
    06.01.2021

    Zu Fordern oder Mitentscheiden haben wir doch eh nicht. Oder wurden wir bei den letzten getroffenen Entscheidungen irgendwie gefragt? Wir haben mitzumachen und zu parieren, sieht man doch, wie schnell Ferientermine umgelegt werden. Unter geordneten Voraussetzungen und mit durchdachten Regelungen wäre eine Wiederholung des Schuljahres nicht die schlechteste Lösung. Aber wer muss sich damit befassen, wir nicht. Es wird wenn überhaupt, dann eine schlecht durchdachte Lösung in letzter Minute, so sollten wir es gewohnt sein.

  • 24
    12
    Gegs
    06.01.2021

    Ich könnte mir vorstellen, dass es in bestimmten Klassenstufen (Lernanfänger und Abschlussklassen) Probleme geben könnte. Ansonsten sollte man mal auf dem Teppich bleiben. Wem schadet es wirklich, wenn er nichts über den amerikanischen Bürgerkrieg weiß oder sein schulisch angeeigneter Wortschatz in französischer Sprache ein paar weniger Worte enthält. Ich habe außer vielleicht Lesen, Schreiben und Grundrechenarten von meiner 12jährigen Schulbildung in meinem ganzen Berufsleben nicht wirklich etwas gebraucht. Und wenn ich mir manche junge Leute mit regulärem Abitur anschaue. Dann ist doch die Bildung ohnehin nicht gut. Also was soll‘s.

  • 16
    5
    Bär53
    06.01.2021

    @Dickkopf100: Das "verlorenen Jahr" haben wir schon, es begann im März 2020. Bei den Schülern wird in vielen Fällen nur ein Bruchteil des Lernstoffes angekommen sein. Es geht hier auch um Chancengleichheit! Deshalb wäre eine komplette Wiederholung des Schuljahres für viele nicht das schlechteste.
    Und am Ende ihres Lebens werden sie nach den Vorstellungen unserer Wirtschaftsverbände noch lange genug arbeiten müssen. Da wird sich dann noch mancher Ü70 gern an seine Schulzeit erinnern.

  • 20
    9
    Steuerzahler
    06.01.2021

    Haben die, die eine komplette Schuljahreswiederholung fordern, auch an die Berufsschulen und die Lehrausbildung gedacht? Was soll dort werden, wenn keine Real-/Hauptschüler als Absolventen kommen? Ein Jahr Komplettschließung? Wie hoch ist der Steuerausfall, wenn dieser Personenkreis erst ein Jahr später als Steuerzahler für die immer größeren Staatsschulden relevant wird?

  • 25
    0
    saxon1965
    06.01.2021

    Jedenfalls hat man damit gleich das "Lehrerproblem" gelöst. Kein Unterricht braucht keine Lehrkräfte!
    Bei einer Schuljahrwiederholung würde es riesige organisatorische Probleme geben, obwohl dies für die Zukunft unserer Kinder wohl das Vernünftigste wäre. Was ist schon ein (versäumtes) Jahr im gesamten Leben, wenn dadurch die Lebensqualität besser ist?
    Welche Chancen werden wohl die "Corona-Jahrgänge" später mal haben, ganz zu schweigen vom immensen Schaden für den Standort Deutschland.
    Es liegt doch auf der Hand, dass schlechte Bildung wenig Chancen bietet im globalen Wettbewerb und die Schere zwischen Arm und Reich geht nun auch bei der Bildung weiter auseinander. Das kann doch keiner wollen!

  • 25
    12
    Dickkopf100
    06.01.2021

    Es wird immer verrückter. Und dann wird in den Kommentaren noch über ein Wiederholung des Schuljahres gesprochen. Ob das die Kinder erfreut? Immerhin sollen sie um ein Jahr ihres Lebens betrogen werden. Aber was soll's? Kinder sind jung, da geht das. Oder? Wenn das die Alternative für einen 60 jährigen Menschen wäre, würde der Euch eine schallende Ohrfeige verpassen. Aber es ist ja "Corona", da macht jeder "schlaue" Vorschläge.
    Keine Ahnung was noch kommt, nur eines ist sicher: Wir werden noch lange mit dem Coronavirus zu tun haben, viel länger als die meisten Menschen glauben...

  • 41
    7
    Doreenradtke
    06.01.2021

    Die Verschiebung der Ferien stellt alle Eltern wieder vor die nächsten organisatorischen Probleme. Der Urlaub wurde meist mit den Kollegen abgestimmt, jetzt müssen die Urlaubsplanungen alle wieder geändert werden, wenn es der Arbeitgeber überhaupt zulässt. Bereits genehmigter Urlaub muss oft in der angegebenen Zeit angetreten werden. Welcher Kollege darf dann seinen Urlaub antreten, wenn sich Kollegen vertreten, die alle schulpflichtige Kinder haben? Außerdem haben alle nach der anstrengenden Zeit (Arbeit, homeoffice, homeschooling) etwas Ruhe verdient.

  • 38
    8
    weilin
    06.01.2021

    @872889
    @Zeitungsfreund

    Wie soll eine komplette Schuljahreswiederholung stattfinden? Alle Klassen, von der ersten bis zur zwölften, das Schuljahr 20/21 nochmal? Was ist dann mit den Kindern, welche dieses Jahr eingeschult werden sollen? Bleiben die noch in der KITA?
    Und was ist mit den Kindern, die ab September 2021 in die KITA sollten, aber nicht können, weil die Schulanfänger noch ein Jahr in der Kita bleiben. Es gibt ja jetzt schon kaum einen Kita-Platz.

  • 25
    16
    leserwolf1962
    06.01.2021

    Hier eine neue Idee und da wieder eine andere, aber irgendwie alles ziemlich unausgegoren.
    Auf die Idee die Lehrer schnell zu impfen und zumindest die Grundschule für die kleineren, die relativ coronaresistent sind, wieder ganz normal zu öffnen kommt keiner.
    Ebenso könnte mit den Kitas verfahren werden, die Erzieher impfen und auf damit.
    Dieses Homeoffice mit quengelnden Kids am Rande ist doch auch sinnlos und dieser Heimuntericht auch.

  • 27
    13
    noersch
    06.01.2021

    16 Landesf?rsten im Septemper sind Wahlen?Noch Fragen ich glaube nicht.

  • 18
    5
    KTreppil
    06.01.2021

    Aber lieber Aufgaben und Beschäftigungstherapie als gar keine. Je länger diese Verhältnisse andauern, wird man sicher eine Wiederholung des Schuljahr in Erwägung ziehen müssen. Aber deshalb jetzt gar keine Aufgaben und Beschäftigung geht gar nicht. In vielen Elternhäusern dürfen bzw. müssen Eltern arbeiten, haben die Kids eh dadurch zu wenig Kontrolle. Eine ordentliche Dosis Aufgaben kann da nicht schaden. Es ist aber nur Ersatz, besser wäre, das ist und bleibt meine Meinung, Schule vor Ort. Wenigstens im Wechselunterricht. Ob man das Schuljahr wiederholen lässt, sollte zu gegebenen Zeit überdacht und klar geregelt werden. Jetzt sollte man ein ordentliches Konzept erarbeiten, wie schnellstmöglich die Schüler,( aller Klassenstufen, jedes Schuljahr ist wichtig!!!), wenigstens zeitweise zurück in die Schulhäuser kommen, statt blinden Aktionismus, wie Ferien streichen oder verlagern. Infektionsschutz ist wichtig, Verhältnismäßigkeit aber auch und nicht zu vergessen ordentliche Bildung.

  • 41
    33
    Zeitungsfreund
    06.01.2021

    Alles Beschlossene schön und gut, nützt unseren Kindern nichts.
    Man sollte im Bildungsministerium darüber nachdenken, dass eine komplette Schuljahreswiederholung stattfindet.
    Wir als Eltern machen jetzt den Job der Lehrer, unbezahlt, diese bekommen Ihr Gehalt ungekürzt weiter. Lernsax funktioniert nicht, Aufgaben sind Beschäftigungstherapie.

  • 9
    10
    Kerstin1258
    06.01.2021

    @TFH
    Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

  • 60
    10
    LordHelmchen
    06.01.2021

    Warum müssen die Ferien verschoben, gekürzt werden? Versteht kein Mensch. Laut RKI gehen im Vogtland die Zahlen runter, allerdings glaube ich das der Schein trügt, gegen Ende der Woche, spätestens nächste Woche kommen ja dann die Leute die sich Weihnachten infiziert haben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehen die Zahlen dann wieder hoch!
    Ich darf Homeoffice machen, allerdings eine Betreuung der Kinder, plus Homeschooling auf lange Zeit auch keine Lösung, weil man seine eigene Arbeit nicht komplett erledigen kann.
    Ich halte mich gerne an die Maßnahmen, wenn Sie ein Ergebnis bringen, aber langsam habe ich Zweifel das das alles hilft.

  • 76
    16
    KTreppil
    06.01.2021

    Wenn man schon so in Geberlaune ist und Schülern, Eltern und Lehrern eine Woche frei gönnt, warum dann nicht wenigstens eine Woche in geplanter Ferienzeit? Was soll das? Eine Woche später wird am infektionsgeschehen und dem Schuldilemma nicht viel besseren. Nichts als Etikettenschwindel. Aber AG werden sich nun freuen, weil wegen einer Woche hin oder her Urlaubspläne über den Haufen geworfen werden. Aber Urlaub ist ja inzwischen verfemt, wer traut sich daran überhaupt zu denken, geschweige darüber zu diskutieren...
    Ich habe eigentlich nichts gegen Masken, aber kann es sein, dass sich jetzt erste Langzeitfolgen wegen ständigem Sauerstoffmangel zeigen? Anders lässt sich manches nicht mehr erklären...

  • 81
    21
    TFH
    06.01.2021

    Da beschließt man gerade bundesweit eine Verschärfung der Corona-Regeln - also Grundrechtseinschränkungen - da fällt Sachsen nichts besseres ein, als die Schulen wieder zu öffnen, aber nicht für die betreuungsbedürftigen und wohl ungefährlichen Grundschüler, sondern für Jugendliche, die das Virus fröhlich weiter verbreiten. Um Virenbekämpfung scheint es mir nicht zu gehen, nur um politische Schaustellerei.

    Die Schulen sind außerdem noch immer auf dem Stand vom letzten März. Außer Desinfektion und Lüften hat man nichts unternommen um Schüler und Lehrer sowie deren Familien zu schützen. Wenn es politisch gewollt ist, scheint mir die Gesundheit und überfüllte Notaufnahmen auf einmal kein Problem zu sein. Es ist logisch nicht nachvollziehbar, dass ich mich privat noch mit genau einer Person treffen darf und in der Schule min. 15 Leute in einem Raum hocken, selbst wenn man die Klasse teilt.

    Man ist auch nicht in der Lage die Bevölkerung zu impfen. Ich habe die Nase gestrichen voll.

  • 14
    24
    DerGebirger
    06.01.2021

    @Susi @ Ersa

    Das ist bitter. Es wäre schön, wenn Arbeitgeber hier Rücksicht nehmen würden und eine kurzfristige Umplanung des Urlaubs genehmigen könnten. Ich hoffe, das ist bei Ihnen der Fall.

    Was ich nach dem langen Artikel noch nicht weiß:
    Ab wann soll das ganze in Sachsen gelten? Insb. die Verschärfung der Kontaktbeschränkung

  • 90
    19
    Ersa1980
    06.01.2021

    Wie soll man eine „Verschnaufpause“ bekommen, wenn der Urlaub nicht vorgezogen werden kann???

    Super, dann sind die Kinder in ihren Ferien wieder allein zu Hause und wenn sie in der Schule sind habe ich Urlaub,........!

    Ich bin wirklich sehr verständnisvoll, aber langsam reicht es. Jetzt haben wir als Familie nicht mal mehr Ferien zusammen.

  • 64
    12
    872889
    06.01.2021

    Letztlich reicht sicherlich eine Woche Winterferien aufgrund der massiven Schulausfälle aus. ABER: Wird die Situation im Februar eine grundlegend andere sein? Nach derzeitigem Stand wohl kaum. Sollte sich die Ferienkürzung dahingehend auswirken, dass sich die SchülerInnen dann wieder bzw. immer noch im Homescooling befinden und vergeblich mit LernSax oder überforderten Schulen bzw. Eltern kämpfen, können die Ferien auch ungekürzt stattfinden. Vielleicht sollte man eher über eine generelle Wiederholung des Schuljahres nachdenken...???

  • 83
    23
    susi30683
    06.01.2021

    So langsam aber sicher hab ich die Nase voll. Haben die Herr und Frauen Minister keine eigenen Kinder? Es gibt genug Eltern die ihren Urlaub für das ganze Jahr vorplanen müssen und dann nicht einfach mal so umdisponieren können. Eltern die ihren Urlaub extra in den Ferien geplant haben, damit die Kinderbetreuung sichergestellt ist und sie Zeit mit ihren Kindern verbribgen können und das auch wenn sie nicht wegfahren sondern zu Hause bleiben.
    Toll jetzt musd man wiedee zusehen wie man die Kinder in der 1. Februarwoche betreut und danch darf man als Elternteil allein Urlaub zu Hause machen, da die Kinder ja wieder zur Schule müssen.

    Einfach nur noch zum ko.... .

  • 68
    17
    Hikopo
    06.01.2021

    Prima, noch eine Woche Beschulung weniger bis zu den Halbjahreszeugnissen. Und somit noch weniger Noten, damit müssen sich einige für einen weiteren Bildungsweg oder die Ausbildung bewerben. Jetzt sind sie tatsächlich bereits der Corona Jahrgang.

  • 25
    34
    TB74
    05.01.2021

    Zum Glück kann man die Kinder für Urlaub aus der Schule nehmen ... irgendwie muss man ja mal raus aus der ganzen Geschichte...ab 1. Februar ist ja glücklicherweise wieder alles normal. Dachte ja, die Kinder müssen jetzt ununterbrochen büffeln. Wäre echt fies...schön, wenn man nen Urlaubsplatz hat und das im Radius von 15 km...da auch noch zur Schule zu fahren, wäre nicht mehr zumutbar

  • 46
    31
    ggv1615
    05.01.2021

    Was soll das jetzt schon wieder werden? Bei verkehrten Schulbetrieb und Streichung der Ferien gehen wohl die Infektionen zurück? Wozu der irre sinnfreie Aktionius? Meine Kinder bleiben in den Ferien Zuhause.