<p class="artikelinhalt">Rund 18 Millionen H4-Ersatzlampen produziert Philips in Plauen (ehemals Narva) bisher pro Jahr. Das Riesen-Modell präsentiert Daniel Menning aus dem 3. Ausbildungsjahr. Doch die H4 sollen künftig aus Polen kommen. Durch die geplante Produktionsverlagerung sind mindestens 150 Arbeitsplätze gefährdet.</p>

Rund 18 Millionen H4-Ersatzlampen produziert Philips in Plauen (ehemals Narva) bisher pro Jahr. Das Riesen-Modell präsentiert Daniel Menning aus dem 3. Ausbildungsjahr. Doch die H4 sollen künftig aus Polen kommen. Durch die geplante Produktionsverlagerung sind mindestens 150 Arbeitsplätze gefährdet.

Bild: Ellen Liebner
Wirtschaft
"Philips-Standort ist gefährdet"

Freie Presse auf Google News folgen

150 Mitarbeitern droht Entlassung: Glühlampen-Produzent will Teile der Herstellung verlagern

Plauen. Neue Hiobsbotschaft für Plauener Arbeitsplätze: 150 von 440 Arbeitsplätzen sollen bei Philips (ehemals Narva) in den nächsten Monaten verloren gehen. Grund ist die geplante Verlagerung der kompletten Produktion von H4-Lampen (Ersatz-Halogenglühlampen für Autoscheinwerfer) nach Polen - in Plauens Partnerstadt Pabianice. Das...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
10:01 Uhr
2 min.
Bundesbankchef warnt vor verfrühter Hoffnung nach Iran-Deal
Bundesbankchef warnt vor verfrühter Hoffnung nach Iran-Deal - Bundesbank-Chef Nagel warnt vor verfrühter Hoffnung nach dem Iran-Rahmenabkommen. (Archivbild)
Ein Rahmenabkommen zwischen Iran und den USA weckt Hoffnung auf ein Ende des Kriegs und eine Erholung der Wirtschaft. Doch Bundesbankpräsident Nagel warnt vor langen Folgen der Kämpfe.
06:38 Uhr
4 min.
Mittelsachsen: Die Frau, die jeden Monat 8 Millionen Euro auszahlt
Mittelsachsen: Die Frau, die jeden Monat 8 Millionen Euro auszahlt - Anja Friedrich ist seit einem Jahr Geschäftsführerin des Jobcenters Mittelsachsen. Hier am Standort Mittweida.
Seit einem Jahr leitet Anja Friedrich (48) das Jobcenter Mittelsachsen. Im Interview spricht sie über Not und Betrug, Arbeit, Leistung und Sanktionen. Ein Thema macht ihr besonders Sorgen.
Cornelia Schönberg
06:23 Uhr
2 min.
Eibenstock: Warum Alexander Hodeck die Bürgermeisterwahl so klar gewinnt
Eibenstock: Warum Alexander Hodeck die Bürgermeisterwahl so klar gewinnt - André Hempel (l.) gratuliert am Abend Alexander Hodeck zum Wahlsieg.
Das Ergebnis fällt deutlicher als erwartet aus. Was Sieger und Verlierer dafür verantwortlich machen – und was sich im Rathaus nun ändern soll.
Mike Baldauf
27.02.2023
4 min.
Werksschließung in Zwickau: Kassiert GKN für neue Fabrik in Ungarn Fördergeld von der EU?
Werksschließung in Zwickau: Kassiert GKN für neue Fabrik in Ungarn Fördergeld von der EU? - Mitarbeiter der Früh- und Normalschicht haben sich am Montagmorgen vor dem Werkstor von GKN in Zwickau-Mosel vesammelt.
Die 835 Beschäftigten des Automobilzulieferers in Zwickau-Mosel sind wegen der angekündigten Schließung des Standortes am Montag in einen unbefristeten Streik getreten. Die Fertigung soll nach Osteuropa gehen. GKN hat dafür auch EU-Fördermittel beantragt. Ein Unding sei das, heißt es bei der Gewerkschaft.
Jan-Dirk Franke
10:00 Uhr
6 min.
Medien: Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt
Medien: Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt - Der Sohn von Mette-Marit wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. (Archivbild)
Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin soll für vier Jahre hinter Gitter. Ein Gericht verurteilte ihn für zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht. Vom schwersten Vorwurf wurde er freigesprochen.
03.04.2024
4 min.
Auspuffhersteller Boysen lässt Frage zur Zukunft des Standorts Plauen offen
Auspuffhersteller Boysen lässt Frage zur Zukunft des Standorts Plauen offen - Eingangsbereich bei Boysen: Das Werk im Gewerbegebiet Oberlosa ist der größte industrielle Arbeitgeber in Plauen.
Boysen ist der größte industrielle Arbeitgeber von Plauen. Im Werk in Oberlosa werden Abgasanlagen produziert. Wie zukunftsträchtig ist das? Anfragen dazu laufen bei der Konzernzentrale ins Leere.
Swen Uhlig
Mehr Artikel