Wie sicher ist die Corona-Impfung?

Viele haben Angst vor Nebenwirkungen. Ein Arzt und Wissenschaftler kennt die Studien und nennt Vor- und Nachteile.

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    Malleo
    13.12.2020

    OlafF
    Richtig.
    Meine Ausführungen wurden aber nicht akzeptiert.
    Ich weiß nicht warum.
    Nur Eines.
    Eine Hochrechnung mit ca. 600 Probanden auf ein Ergebnis, welches erst in 2 Jahren und den 40.000 Versuchsteilnehmern erwartbar ist, mag vergleichbar sein mit einer Hochrechnung bei Wahlen, wo nur ein Stimmbezirk von 100 ausgezählt wurde.
    So agiert man aber heute.
    Wundert es dann, wenn selbst medizinisches Personal einer repräsentativen Klinik nur eine 50% Teilnahme am Impfen erwartet?

  • 4
    2
    OlafF
    12.12.2020

    @Malleo: Die Erwartungshaltung der Politik steht einer begrenzten Datenlage der Impfstoffforschung gegenüber.
    Er wird völlg neu eingesetzt u. im Gegensatz zum russischen Vectorimpfstoff folgt er einer völlig anderen Impfstrategie. Ein Bauplan wird in die Zelle, jedoch nicht i.d. Zellkern eingeschleust u. dockt dort an den Ribosomen an. Es kommt dann zur einer Antikörpereigenproduktion bevor d.eindringenden Erreger sich vermehren können. Unerwünschte Reaktionen, können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da nicht Hunderttausende, nicht Millionen und auch nicht Milliarden, wie von einem einflussreichen Herrn in der Tagesschau erklärt, bisher geimpft wurden. Die Technologie eröffnet riesige Möglichkeiten, wenn sie denn funktioniert. Aber es gibt keine bis kaum Erfahrungen damit. Woher auch ? Eines steht jedoch jetzt schon fest. Er lässt sich relativ unkompliziert herstellen u. unter den Bedingungen einer Pandemie finden sich genug Abnehmer

    https://youtu.be/083VjebhzgI

  • 4
    1
    Malleo
    11.12.2020

    Die neuen Vakzine müssen Vergleiche mit der Entwicklung der über Jahre eingesetzten Impfstoffe aushalten, denn die mRNA basierten Impfstoffe werden mehr oder weniger auf das DNA Erbgut des Menschen einwirken.
    Mit welchen Folgen oder Nebenwirkungen ist zu rechnen, denn die Auswertungen der über 40.000 Probanden sind nicht abgeschlossen.
    Diese Studien sind bis Ende 2022 (!) ausgelegt.
    In der Kürze der Zeit, werden mithin offenbar positive Trends als Ergebnis postuliert!
    Auf welchen Wirkmechanismus setzt die Impfung?
    Nicht zu erkranken, einen harmlosen Krankheitsverlauf bei Infektion zu bekommen oder das Virus nicht weiter zu geben?
    Die EU Behörde Ema wird sicher mit hoher Transparenz die Fragestellungen von medizinischen Fachgremien prüfen und dem politischen Erwartungsdruck widerstehen.
    Die erwartbare Zulassung wird mit dem „Risiko der weniger als normalerweise erforderlichen Daten“ dauerhaft und hoffentlich ohne Kollateralschäden geprägt sein.

  • 5
    3
    mops0106
    10.12.2020

    Wie schon @saxon empfehle ich zur umfassenden Info und zur Meinungsbildung auch das Interview mit Prof. Stefan Hockertz, Immunologe, Toxikologe und Pharmakologe, der sicher nicht im Verdacht steht, ein Impfgegner zu sein.

  • 5
    3
    OlafF
    10.12.2020

    Mal ganz sachlich:

    Warum wurde auf die Frage 8, "Welches Risiko ist größer: das der Nebenwirkungen oder das der Erkrankung?" ,keine direkte Antwort gegeben,
    sondern appelliert ?

    Deshalb bitte noch einmal die Antwort etwas präziser ?

    Welches Möglichkeiten gibt es ?

    a) Weiß ich nicht? ...oder

    b) Das Risiko für Impfschäden bei
    Massenimpfungen für nichtinfizierte Geimpfte
    ist bewiesenermaßen im Verhältnis
    gesehen gering zur Wirksamkeit gegen schwere
    Verläufe bei Covid-19-Erkrankten in der
    Gesamtbevölkerung oder...

    c) Das Risiko von Impfschäden (auch
    Langzeitschäden) im Verhältnis zum
    Nutzen beruht auf Vermutungen und die
    Wirksamkeit ist derzeit nicht evaluierbar, da
    es noch keine Langzeitstudien geben kann.

  • 6
    3
    mops0106
    10.12.2020

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/impfpflicht-was-denn-sonst-a-2846adb0-a468-48a9-8397-ba50fbe08a68
    Kolumne von Nikolaus Blome:

    "Ich hingegen möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen."

    Heute ist übrigens "Internationaler Tag der Menschenrechte".

  • 10
    2
    Einspruch
    10.12.2020

    Das waren noch Zeiten, als Forscher ihre Mittel auch an sich selbst zu testen bereit waren und sich nicht wie im Fall von Biontech mit der noch ausstehenden Zulassung herausreden. Mir kam die Präsentierung der 90 jährigen geimpften jedenfalls eher wie ein medienwirksamer Werbeversuch vor.

  • 3
    4
    Dickkopf100
    10.12.2020

    @paral Wenn Aktivisten gegen genveränderte Produkte sind, hat das andere Gründe. Weniger und um die Genveränderung als solches (auch mit), aber hauptsächlich um das Warum. Die Pflanzen werden verändert um sie resistent gegen bestimmte Gifte zu machen, Gifte, die der Mensch dann konsumieren muss. Außerdem sind Pflanzen eigenständige Lebewesen, die sich vermehren und deren genveränderte Strukturen weitervererben könnten. Die Folgen kann niemand sicher einschätzen.
    Ein Vergleich mit der hier dargestellten Thematik ist mehr als lächerlich. Mittlerweile wundert mich aber nichts mehr beim Thema "Corona". Täglich lese ich Kommentare, da schwankt man zwischen Weinkrampf und Lachanfall...

  • 7
    2
    saxon1965
    10.12.2020

    Es ist sehr gut, dass man in der FP einem Fachmann das Wort gibt. Selbstverständlich sollte man sich informieren und als Laie notgedrungener Maßen auch Fachleuten vertrauen, bis zu einem Gewissen Grad. Selbst denken und ein eigenes Urteil bilden ist dennoch oberste Bürgerpflicht. Wo wären wir sonst hingekommen, wären alle unsere Vorfahren unkritisch ihren Obrigkeiten gefolgt? Selbst große Massen haben sich schon böse getäuscht bzw. wurden hinters Licht geführt.
    Es drängt sich mir jedoch stets die Frage auf, wo ist zum Beispiel das Interview mit einem Stefan W. Hockertz? Warum findet man so etwas immer nur auf youtube? Kann man nicht erwarten, dass breit informiert wird? Damit meine ich nicht, dass jede noch so absurde Meinungsäußerung publiziert werden sollte. Aber hat die FP so viel wissenschaftliche Kompetenz, die Informationen der Art auszusortieren?
    Ich bin gespannt, was das Recht über seinen eigenen Körper frei bestimmen zu können, in den nächsten Jahren noch wert sein wird.

  • 1
    5
    paral
    10.12.2020

    Übrigens das Buch des selbstlosen Professors sollte man sich unbedingt zulegen, was sind schon 18 Euro im Kampf gegen Covid-19.

  • 9
    5
    Lesemuffel
    10.12.2020

    Auch wenn man neuhier ist, darf man über den Tellerrand schauen. Am 9.12.20 auf T-Online Portal: "London warnt bei schweren Allergien vor Corona-Impfungen". Der Professor stammt aus Wien, nicht aus London, deshalb war der Fakt nicht im Interview. Es ist günstig, wenn man sich vielseitig informiert.

  • 2
    9
    neuhier
    10.12.2020

    @Lesemuffel: Wo steht das mit den Allergien denn im Interview?

  • 7
    4
    Lesemuffel
    10.12.2020

    Das Interview lässt die Bedenken noch nicht schwinden, zumal berichtet wird, dass London bereits bei Allergien vor einer Corona-Impfung abraten.

  • 3
    10
    neuhier
    10.12.2020

    @paral: Haben Sie das Interview überhaupt gelesen?

    ich finde dies einen wirchtigen beitrag der Freien Presse umbestehende Vorurteile und Fakenews über die Impfungen auszuräumen. Jeder, der sich jetzt über die Auswirkungen auf die Wirtschaft, die geschlossenen Gaststätten und Museen, die eingeschränkten Freiheitsrechte und und und aufregt, müsste doch der erste sein, der sich zum Impfzentrum begibt, um diese Situation zu ändern.

    Wenn es den Querdenker wirklich um die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen und derern Beendigung geht, müsste auch diese Personen sich zuerst mit zur Impfung anmelden. Komischerweise sind diese Personen aber auch in großem Maße Impfgegner. Verstehen muss man das nicht, oder?

    Ich würde mich gern sofort impfen lassen, bin aber weder alt genug, noch Risikogruppe. Vor Mitte nächsten Jahres rechne ich nicht damit, dran zu kommen.

  • 16
    6
    paral
    08.12.2020

    Vektor- und RNA Impfstoffe sind also keine herkömmlichen Impfstoffe, auf Hühnereiweiß gezüchtet, sondern gentechnisch veränderte Substanzen. Soweit richtig? Wenn ich jetzt daran denke, wie sich jahrzehntelang an gentechnisch veränderten Mais abgearbeitet wurde, bis hin zur Sachbeschädigung und Bedrohung, wundere ich mich jetzt über die Aktivisten. Noch nicht aufgewacht? Es wird keine Impfpflicht geben, wenn jedoch die Impfungen anschlagen, wird man sich besser ins Impfzentrum begeben, um nicht ausgegrenzt zu werden, z.B. bei Hotelbuchungen. Jetzt wartet man ab, wie die Versuchskaninchen in den Altenheimen reagieren.

  • 19
    6
    heangel
    08.12.2020

    "Mutationen sind bei diesen Spikes Viren fast unmöglich" ... Mhm... Wie war das mit den Nerzen in Dänemark? Hieß es da nicht in den Medien, dass es ein Mutant des Covid 19 sei?
    Ansonsten endlich mal ein paar Fakten anstatt nur Geschwurbel wie bisher fast ausschließlich in allen Medien zur erhofften Erlösung durch seligmachende, äußerst dringend vorzunehmender Blitzzulassung von Impfstoffen und deren Verabreichung in schnellstens neu mit weiteren einzusetzenden öffentlichen Mitteln aufzubauenden Impfzentren (ähm...wie und wo werden aktuell Impfungen durchgeführt...) mit sicherlich fürstlich entlohnten CEOs und überlasteten und weniger gut entschädigten Arbeitsbienen, die aus dem ohnehin schon schwach besetztem Gesundheits- und Pflegewesen rekrutiert wurden, bisher unters Volk gestreut wurden.
    Leider stellt sich mir immer noch die Frage, wo wann wer in welchen Bevölkerungsgruppen welcher Nationen / Nationalitäten die angegebene Anzahl der Probanden / Testpersonen gestellt hat.