Ein dünnes Band, das stark wachsen kann: Freundschaften mit depressiven Menschen sind kein Selbstläufer, aber sehr wichtig.
Ein dünnes Band, das stark wachsen kann: Freundschaften mit depressiven Menschen sind kein Selbstläufer, aber sehr wichtig. Bild: Canva/Kirsten Erlebach
Gesundheit
Zaghaft und schwer: Über Freundschaften und Depressionen

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Als erwachsene Person Freundschaften zu schließen ist eh schon schwer. Noch schwerer wird es, wenn Krankheiten wie Depressionen dazwischenkommen. Was diese Erfahrung so besonders, aber auch besonders schwer macht, hat unsere Autorin aufgeschrieben. Und dazu auch mit Psychotherapeut Sven Quilitzsch gesprochen.

Es ist Januar 2024 und mir geht es schlecht. Ich starte das Jahr mit einer schweren Depression. Ich kann nicht mehr weinen, ich will nicht mehr essen, alles ist zu viel. Der Gedanke an soziale Kontakte allein überfordert mich. Ich will nicht reden, eigentlich will ich nicht mal denken.
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