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Genesis setzt auf Voll-Power. Wie die großen Schwestern Hyundai und Kia bringt die für noble Autos bekannte Marke nun PS-stärkere Sportmodelle. Zum Start gibt es ein Elektromodell mit Drift-Mode.
Von vornehm zu Vollgas: Genesis, der noble Ableger des koreanischen Hyundai-Konzerns, legt analog zu Marken wie Mercedes-AMG oder der BMW M GmbH die Sportserie Magma auf. Den Anfang dieser Tuning-Reihe macht dem Hersteller zufolge der elektrische GV60, der als Magma zu Preisen ab 85.990 Euro gehandelt wird.
Für einen Aufpreis von rund 10.000 Euro auf das bisherige Top-Modell gibt es statt 360 kW/490 PS zwei Motoren mit zusammen 478 kW/650 PS. Sie beschleunigen das SUV-Coupé in kaum mehr als drei Sekunden auf Tempo 100 und ermöglichen 264 km/h in der Spitze. Die Karosse wurde mit größeren Schwellern und Schürzen und einem markanten Heckspoiler nachgeschärft.
Künstlicher Motorsound und Drift-Mode
Um den eher sterilen E-Antrieb emotional anzureichern, haben die Koreaner eine eigene Soundkulisse programmiert. Zudem gibt es eine virtuelle Schaltung mit künstlicher Zugkraftunterbrechung und einem Drehzahlbegrenzer sowie zahlreiche spezielle Fahrprogramme bis hin zum Drift-Mode.
Wem das alles irgendwie vertraut vorkommt, der irrt nicht: Die technische Basis für den Sporterstling der Luxusmarke liefert die Konzernmutter Hyundai mit den N-Versionen von Ioniq 5 und Ioniq 6. (dpa)





