Reise
Genf: UN-Besucherzentrum öffnet für Touristen

Freie Presse auf Google News folgen

Internationale Diplomatie ist für die meisten kaum greifbar - zu fern, zu komplex. In Genf soll einem nun begreiflich gemacht werden, wie globale Lösungen entstehen. In nur 60 Minuten.

Genf.

In Genf öffnet das Besucherzentrum der UN. In der Stadt im Südwesten der Schweiz liegt der europäische Hauptsitz der Vereinten Nationen mit einem Schwerpunkt auf der humanitären Arbeit - eine bedeutende Schaltstelle der internationalen Diplomatie und Zusammenarbeit. 

Das Portail des Nations soll Touristen begreifbarer machen, wie die Staatengemeinschaft Probleme aushandelt und Lösungen findet. In dem Komplex nahe dem Palais des Nations, dem diplomatischen Konferenzzentrum, warten Pavillons aus Terrakotta- und Holzdächern, in denen Besucher interaktiv und szenografisch in 60 Minuten durch wichtige Etappen der internationalen Zusammenarbeit geführt werden, teilt Schweiz Tourismus mit. 

Dabei gibt es auch eine Verhandlungssimulation, in die die Besucher immersiv mitten hineinversetzt werden. Das Erlebnis in dem neuen Besucherzentrum ist in acht Sprachen verfügbar. Eine davon ist Deutsch.

Was ein Besuch kostet

Tickets kann man online buchen, Erwachsene über 18 Jahre zahlen knapp 32 Franken (rund 35 Euro), unter anderem Studenten und jüngere Personen kommen ermäßigt rein. Für Kinder bis zehn Jahre ist es gratis.

Man kann den Besuch des neuen Portail des Nations laut Schweiz Tourismus mit einer Führung durch das zwischen 1927 und 1938 gebaute Palais mit seinem berühmten Plenarsaal kombinieren. Jährlich finden dort der UN zufolge rund 8.000 Tagungen statt. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
Das könnte Sie auch interessieren
16:47 Uhr
2 min.
US-Wetterbehörde NOAA: El Niño ist da
US-Wetterbehörde NOAA: El Niño ist da - Die NOAA hat den Beginn von El Niño verkündet. (Symbolbild)
Seit Monaten zeichnete es sich ab, jetzt verkündet die US-Wetterbehörde NOAA Gewissheit: Das Klimaphänomen El Niño ist wieder da. Es drohen mehr Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen.
02.06.2026
3 min.
Baerbock fordert: UN-Zerstörern nicht das Feld überlassen
Baerbock fordert: UN-Zerstörern nicht das Feld überlassen - Annalena Baerbock hält die Vereinten Nationen für alternativlos.
Für die Präsidentin der UN-Generalversammlung gibt es keine Alternative zu den Vereinten Nationen. Sie plädiert für harte Reformen - und klare Signale beim Völkerrecht.
07:01 Uhr
2 min.
Helene Fischer startet in Dresden ihre Jubiläumstour – die schönsten Bilder vom Auftakt
 7 Bilder
Helene Fischer startet in Dresden ihre Jubiläumstour – die schönsten Bilder vom Auftakt -
Tausende Fans, große Bühne und eine spektakuläre Show: Helene Fischer hat ihre Stadiontournee 2026 im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion eröffnet. Unsere Fotos zeigen die ersten Eindrücke des Konzertabends.
Nina Pogrebnaya, Mark Frost
21:14 Uhr
2 min.
Erdbeben aus Tschechien im Vogtland und Erzgebirge spürbar
Erdbeben aus Tschechien im Vogtland und Erzgebirge spürbar - Der Seismograph einer Erdbebenwarte verzeichnet Ausschläge. (Symbolbild)
Rund 200 kleine Erdbeben seit Montagmorgen vermeldet Jens Skapski von der Plattform „Erdbeben in Deutschland“. Vogtländer aus diesen Orten haben sie gespürt.
Cornelia Henze
16:42 Uhr
3 min.
Warken will neue Milliardenlücke bei Krankenkassen schließen
Warken will neue Milliardenlücke bei Krankenkassen schließen - Ministerin Warken hebt das Sparziel für stabile Kassenbeiträge an.
Gegen die geplanten Einschnitte im Gesundheitssystem hagelt es Proteste. Doch nach neuen Zahlen muss die Ministerin das Sparziel für stabile Beiträge sogar noch anheben.
10.06.2026
2 min.
UN-Hochkommissar vor WM: USA müssen umdenken
UN-Hochkommissar vor WM: USA müssen umdenken - Die Kritik an den USA nimmt zu. (Symbolbild)
Die US-Einreisepolitik sorgt kurz vor der WM für Ärger. Von den Vereinten Nationen gibt es Kritik.
Mehr Artikel