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Im September wechselte Luca Zidane vom französischen zum algerischen Verband. Im April erleidet er einen Kiefer- und Kinnbruch, die WM-Teilnahme ist in Gefahr. Ein Schutz macht sie möglich.
Für den Sohn von Weltmeister Zinédine Zidane war schon der Anpfiff gegen Argentinien ein echtes Erfolgserlebnis: Noch im April war die WM-Teilnahme für den Torwart Algeriens nach einer schweren Kopfverletzung alles andere als sicher. Ständige Erinnerung auf dem Platz ist der auffällige Kopfschutz, den der 28-Jährige trägt.
Zidane, der wie sein Vater die Staatsbürgerschaften Frankreichs und Algeriens hat und sich für die Heimat seiner Großeltern entschied, war im Spiel des spanischen Zweitligisten FC Granada gegen UD Almería im Frühjahr mit einem Gegenspieler zusammengekracht. Was erst als Gehirnerschütterung diagnostiziert worden war, entpuppte sich als Kiefer- und Kinnbruch. Die WM-Teilnahme war in Gefahr.
Verbandswechsel erst im vergangenen September
Erst im September hatte der Weltverband FIFA einen Antrag von Luca Zidane auf einen Verbandswechsel bewilligt. Beim Afrika-Cup kam der frühere französische Junioren-Nationaltorhüter viermal zum Einsatz. Der Verbandswechsel war möglich, weil Zinédine Zidanes Eltern 1953 von Algerien nach Frankreich auswanderten.
Zinédine Zidane, dreimaliger Weltfußballer, wurde in Marseille geboren und hat ebenfalls beide Staatsbürgerschaften. Luca Zidane spielte für alle französischen Teams von der U16 bis zur U20. 2015 gewann er mit der U17 den EM-Titel. (dpa)





