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Das Problem mit dem Visum von Irans Fußballprofi Torabi ist schnell geklärt. Der Offensivspieler kann die WM nach dem Auftaktspiel fortsetzen.
Offensivspieler Mehdi Torabi kann seine Teilnahme für den Iran an der Fußball-WM in den USA doch planmäßig fortsetzen. Die Ungereimtheiten um das Visum sind inzwischen geklärt, wie der Verband mitteilte. Zuvor hieß es, das Visum des 31 Jahre alten Torabi sei nach der ersten Einreise für das 2:2 gegen Neuseeland für ungültig erklärt worden.
Nun wurde Torabi ein zweites Visum ausgestellt, mit dem dieser für weitere Partien problemlos in die USA einreisen können soll. Der iranische Verband wurde dabei nach eigenen Angaben auch vom Weltverband FIFA unterstützt. Der Iran trifft in der Vorrunde noch auf Belgien und Ägypten. Die beiden Partien finden in Inglewood nahe Los Angeles sowie in Seattle statt.
Als Ersatz für Azmoun
Rein sportlich hätte ein Ausfall Torabis wohl nicht so schwer gewogen. Gegen Neuseeland kam er nicht zum Einsatz. Bei der WM ist er als Nachrücker für den früheren Bundesliga-Profi Sardar Azmoun dabei. Dem Ex-Leverkusener war unpatriotisches Verhalten vorgeworfen worden.
Während Azmoun in den vergangenen Jahren wiederholt Kritik am islamischen System im Iran geäußert hatte, gilt der in der iranischen Premier League für Traktorsasi Täbris spielende Torabi als äußerst regimetreu. Er unterstützt auch offen die iranischen Revolutionsgarden, die in den USA auf der Terrorliste stehen. (dpa)





