Die Mitarbeitenden des FC St. Pauli erhalten einen Tarifvertrag. (Archivbild)
Die Mitarbeitenden des FC St. Pauli erhalten einen Tarifvertrag. (Archivbild) Bild: Marcus Brandt/dpa
1. Bundesliga
FC St. Pauli und Verdi einigen sich auf Haustarifvertrag

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In der Bundesliga kämpft der FC St. Pauli gegen den Abstieg. Fernab des Platzes sorgt der Verein wieder einmal für Aufsehen - zum Vorteil seiner Angestellten.

Hamburg.

Fußball-Bundesligist FC St. Pauli und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben für Beschäftigte des Hamburger Vereins einen Haustarifvertrag vereinbart. Nach Angaben von Verdi-Verhandlungsführer André Kretschmar ist das ein Novum in der Bundesliga. 

"Wir betreten hier tarifvertragliches Neuland mit dem Potenzial, auch über den FC St. Pauli hinaus Wirkung zu entfalten", sagte Kretschmar laut einer gemeinsamen Mitteilung des FC St. Pauli und der Gewerkschaft. Es sei ein wichtiges Signal für gute Arbeitsbedingungen und verbindliche Standards im deutschen Fußball. 

Lizenz- und Nachwuchsbereich ausgenommen

Der Tarifvertrag gilt für Mitarbeitende des Vereins und den verbundenen Gesellschaften in den Bereichen Vermarktung und Merchandising. Ausgenommen von der Vereinbarung sind leitende Angestellte sowie der sportliche Bereich des Profifußballs, das Nachwuchsleistungszentrum und eSports. 

Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028, die Grundgehälter gelten rückwirkend vom 1. Juni 2025 an. "Der Tarifvertrag sorgt für mehr Transparenz und Verlässlichkeit in zentralen Fragen von Vergütung und Arbeitsbedingungen", sagte St. Paulis Vizepräsidentin Hanna Obersteller. Angestoßen war der Vorgang durch einen Mitgliedsantrag 2021. (dpa)

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