Marvin Stefaniak (2.v.r.) und Co. haben den erstmaligen Abstieg in die Viertklassigkeit der Vereinsgeschichte nicht verhindern können.
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Die Tabellenfahrt des FC Erzgebirge Aue.
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Sein Arbeiterfußball passte ins Erzgebirge, allerdings nicht zur Mannschaft. Die Spieler schienen nicht in der Lage zu sein, seine Ideen umzusetzen. Fachlich ein guter Trainer und ein harter Arbeiter, auf zwischenmenschlicher Ebene allerdings haperte es zwischen Härtel und Mannschaft. Die Ursache seines Scheiterns? .
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Unter seiner Regie wurde es nicht besser, sondern schlechter. Der Trainer versuchte alles, um seine Mannschaft zu bestärken und die Trendwende herbeizuführen – jedoch ohne Erfolg. Seine Maßnahmen halfen nicht. Unter ihm gewann Aue kein einziges Ligaspiel, auch aufgrund kapitaler Fehler auf dem Platz.
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Er hat gezeigt, dass der Abstieg hätte verhindert werden können. Er hat den FCE stabilisiert, Ergebnisse eingefahren und dabei Gespür bewiesen: Seine (richtigen) taktischen Umstellungen während eines Spiels brachten Woche für Woche Punkte ein. Mit seinem Schnitt hätte Aue nichts mit dem Abstieg zu tun gehabt. .
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Der Stammtorhüter spielte keine tadellose Saison, leistete sich vielleicht den ein oder anderen Patzer mehr als noch in der Vorsaison, hielt seine Mannschaft aber oft genug mit Paraden überhaupt noch im Spiel und verhinderte schlimmeres – so in etwa in Verl. Männel hat es noch drauf, das hat er bewiesen. .
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Als Nummer drei war der Ersatztorhüter in die Saison gegangen und aufgrund von Verletzungen von Max Uhlig und zwischenzeitlich auch Martin Männel unverhofft oft zu Einsätzen gekommen. Lord überzeugte dabei mit starken Leistungen und zeigte die ein oder andere spektakuläre Parade, war allerdings auch nicht fehlerlos. .
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Nach seiner soliden bis guten Debütsaison im Veilchentrikot ging der Rechtsverteidiger trotz seines jungen Alters als Führungsspieler in die neue Spielzeit. Fallmann beackerte seine Abwehrseite gewohnt leidenschaftlich. An seine Leistungen aus dem Vorjahr konnte der Österreicher allerdings nur teilweise anknüpfen. .
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Schwankend waren auch in diesem Jahr die Leistungen von Anthony Barylla. Der Defensivspieler kam in dieser Saison als Innenverteidiger, Rechtsverteidiger sowie ersatzweise als Linksverteidiger zum Einsatz. Phasenweise verlieh er der wackeligen Hintermannschaft Stabilität, doch auch er leistete sich den ein oder anderen Bock. .
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Mit seiner Erfahrung sollte er als Führungsspieler vorangehen. Tatsächlich aber trat der Innenverteidiger über mehrere Saisonphasen hinweg als Unsicherheitsfaktor in Erscheinung. Seinen Ansprüchen konnte er lange Zeit nicht gerecht werden. Erst im Saisonendspurt und in den beiden Pokalderbys zeigte Malone konstant solide Leistungen. .
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Es war seine erste Profifußballsaison. Er war der einzige Innenverteidiger im Team mit einem starken linken Fuß und stand deshalb in nahezu jedem Drittligaspiel in der Startelf. Der 1,95 Meter große Abwehrhüne war durchaus zweikampfstark, leistete sich allerdings zu viele Fehler, die auch zu Gegentoren führten. .
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Er war als einziger Linksverteidiger im Team in die Saison gegangen. Einerseits wurde Seiffert früh in der Saison durch einen Schlüsselbeinbruch ausgebremst, andererseits hatte er auf seiner Stammposition Probleme. Bessere Leistungen zeigte der Linksfuß, wenn er im linken Mittelfeld zum Einsatz kam. .
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Er wurde während der Hinrunde aus der Vereinslosigkeit geholt, verletzte sich allerdings bei seinem ersten Einsatz und brauchte anschließend etwas Zeit, um seine Form zu finden. In der Rückrunde stellte er dann sein Leistungsvermögen unter Beweis und galt phasenweise als einer der wenigen Lichtblicke. Doch auch er war nicht fehlerlos. .
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Bereits im Vorjahr war Erik Majetschak einer der stabilsten Spieler im Team, dies bestätigte der Defensivakteur auch in dieser Saison. Wie wichtig der Führungsspieler ist, zeigte sich insbesondere in der Rückrunde, als er monatelang verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte und die Erzgebirger ohne ihn auskommen mussten. .
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Der junge Mittelfeldspieler ist laufstark und scheut keinen Zweikampf. Spielbeobachter bezeichnen den Fußballer im positiven Sinne als Zerstörer. Lange kam er jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus – und leistete sich wie etwa gegen Havelse einige schlechte Auftritte. Erst im Saisonendspurt zeigte die Formkurve nach oben. .
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Er galt als einer der Topneuzugänge des vergangenen Sommers und sollte von der Achterposition mit seiner Dynamik einerseits für Torgefahr sorgen, andererseits der Defensive Stabilität verleihen. Nach einem vielversprechenden Saisonauftakt zeigte seine Formkurve jedoch kontinuierlich nach unten. Seinen Ansprüchen wurde auch er nicht gerecht. .
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Der Mittelfeldakteur leistet sich zwar innerhalb eines Spiels immer wieder Unachtsamkeiten, ist aber einer der laufstärksten im Team. Unter Härtel entwickelte er sich zum Stammspieler und erzielte einige wichtige Tore. In der zweiten Saisonhälfte zeigte die Formkurve nach unten, erst unter Shubitidze spielte er wieder regelmäßig. .
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Er war der Toptransfer des FC Erzgebirge. Verletzungs- und krankheitsbedingt konnte er seine Qualitäten jedoch zu selten unter Beweis stellen. Wenn er fit war, lieferte er ab – so geschehen Mitte der Hinrunde sowie im Saisonendspurt. Wenn nicht, war er ein Schatten seiner selbst – so wie über weite Strecken der Rückrunde. .
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Stets bemüht. Diese Zuschreibung fasst die Saison des Offensivspielers perfekt zusammen. Günther-Schmidt ackerte und wollte etwas bewirken. Im Großen und Ganzen waren seine Auftritte allerdings unglücklich. Viele Tormöglichkeiten ließ er leichtfertig liegen, oftmals traf er auf dem Platz die falschen Entscheidungen.
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Er ist ein Kreativspieler und soll beim FC Erzgebirge als Führungsspieler und Leistungsträger vorangehen. Diesen Ansprüchen konnte Marvin Stefaniak nach einer eigentlich vielversprechenden Saisonvorbereitung nie gerecht werden. Der Mittelfeldprofi war über viele Monate zu verkopft und weit entfernt von seinem Leistungsmaximum. .
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Auch der variabel einsetzbare Offensivspieler war stets bemüht. Er ist schnell und hat einen guten Schuss, brachte sich selbst allerdings zu selten in gute Abschlusssituationen und traf wie Günther-Schmidt oftmals die falschen Entscheidungen. Zudem mangelte es an der Genauigkeit. Kurzum: Drittliganiveau wurde zu selten abgerufen. .
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Dass er es drauf hat, hat er in der Vorsaison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nach anhaltenden Leistenproblemen konnte Clausen jedoch die Vorbereitung auf die neue Saison nicht voll bestreiten und hatte anschließend Probleme, wieder in Form zu kommen. Zu keiner Zeit hat er sein Leistungsniveau aus dem Vorjahr abrufen können. .
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Als Torschützenkönig der Regionalliga Nordost kam der schnelle Offensivspieler ins Erzgebirge. Sein Auftakt im Veilchentrikot war mit dem Auftritt in Nordirland gegen Glenavon auch durchaus vielversprechend. Im Liga-Alltag allerdings hatte Weinhauer seine Probleme und konnte lange Zeit nicht von sich überzeugen. .
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Er ist der einzige Lichtblick. Wieder einmal. Marcel Bär war nach seinem überstandenen Achillessehnenriss der einzige Spieler, der seine Drittligatauglichkeit kontinuierlich unter Beweis gestellt hat. 14 Tore in wettbewerbsübergreifend 25 Pflichtspielen – nach einer solch schweren Verletzung – sprechen eine deutliche Sprache. .
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Der Kurzzeit-Sportgeschäftsführer Michael Tarnat konnte einen einzigen Winterneuzugang an Land ziehen: Oberligastürmer Ocansey kam von Arminia Bielefeld II nach Aue und entpuppte sich überhaupt nicht als Verstärkung. Null Tore, null Vorlagen – so lautet seine Bilanz nach elf Drittligaeinsätzen im lilafarbenen Trikot. .
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Mit seiner Krebserkrankung hatte der Angreifer überhaupt keine einfache Zeit im Erzgebirge. Sowohl vor als auch nach der Erkrankung kam Bornschein nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Wenn er auf dem Platz stand, gab er meist eine unglückliche Figur ab. Für die 3. Liga hat es letztlich nicht gereicht. .
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Auch er kam über die Rolle des Ergänzungsspielers nicht hinaus und blieb bei seinen Einsatzmöglichkeiten eher blass und unauffällig. Eine Torbeteiligung in 23 Ligapartien sind zu wenig, um sich bei einem Drittligisten mehr Spielzeit auszurechnen. Auch für ihn war die 3. Liga zu viel des Guten. .
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