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Zweikampf zwischen Aues Jonah Fabisch (links) und dem Annaberger Valentin Breitfeld.
Zweikampf zwischen Aues Jonah Fabisch (links) und dem Annaberger Valentin Breitfeld. Bild: Sven Sonntag/PICTURE POINT
FC Erzgebirge Aue
FC Erzgebirge Aue wird seiner Favoritenrolle gerecht

Der FC Erzgebirge hat sich im Sachsenpokal beim 2:0-Erfolg gegen VfB Annaberg nicht mit Ruhm bekleckert. Der Auer Kapitän an diesem Nachmittag sah die Leistung pragmatisch.

Annaberg.

Die Drittligafußballer des FC Erzgebirge Aue sind durch einen 2:0 (1:0)-Sieg beim Sachsenklasse-Vertreter VfB Annaberg in das Achtelfinale des Sachsenpokals eingezogen.

Im Vorfeld hatte der Auer Trainer Pavel Dotchev zwar Personalrotationen angekündigt, aber auch versprochen: „Wir werden eine gute Mannschaft auf dem Platz haben.“ Allerdings tat sich die mit vielen Ergänzungs- und Nachwuchsspielern gespickte Veilchen-Elf gegen die sehr diszipliniert und selbstbewusst aufspielenden Annaberger lange Zeit schwer. „Die ersten 30 Minuten haben wir verschlafen und viel zu oft zurückgespielt.“ In der Tat fanden die FCE-Kicker in der dicht gestaffelten Defensive der Gastgeber kaum Lücken.

Den ersten Torschuss des Favoriten nach 16 Minuten durch A-Jugendspieler Aaron Henkel parierte der Annaberger Schlussmann Franz Sander mit einer Fußabwehr. Im Gegenzug schaffte es der Außenseiter immer wieder, sich in die Auer Hälfte vorzuspielen und Nadelstiche zu setzen. Einer hätte in der 20. Minute den favorisierten Gästen sogar richtig weh tun können, der quirlige Annaberger Linksaußen Lucas Walther spielte die Überzahlsituation aber zu unsauber aus. „Wir haben uns in der Phase sehr schwer getan, kamen nicht in die zwingenden Situationen“, konstatierte Erik Majetschak, der das erste Mal in einem Pflichtspiel die Kapitänsbinde für die Auer trug. „Ich hab es erst heute bei der Mannschaftsaufstellung erfahren, dass ich die Rolle übernehmen soll“, verriet der 24-Jährige.

Als viele der 2500 Zuschauer sich schon auf eine Nullnummer zur Pause eingerichtet hatten, schlug der Drittligist durch Omar Sijaric (41.) doch noch zu. Der 22-Jährige ballerte das Spielgerät nach Steckpass von Jonah Fabisch aus Nahdistanz geschmacklos unter die Torlatte. Mit Beginn der zweiten Hälfte wechselten die Gäste zweimal: Kilian Jakob und Ricky Bornschein betraten den für die Auer ungewohnten Kunstrasenplatz. „Das Spiel lief nicht gerade für uns. Deshalb habe ich mit Ricky einen Zielstürmer gebracht, der über die Außen gefüttert werden sollte“, erklärte Dotchev. Diese Maßnahme trug dazu bei, dass sich die Auer fortan mehr Chancen erarbeiteten.

Kurz nachdem Ricky Bornschein nur den Pfosten getroffen hatte, sorgte Kilian Jakob in der 68. Minute per Direktabnahme für den 2:0-Endstand. „Das war heute sicherlich nicht das Gelbe vom Ei. Auf der anderen Seite haben wir aber auch einige Chancen liegen lassen“, bilanzierte der FCE-Trainer. Sein Kapitän sah es noch pragmatischer: „Es geht im Pokal vor allem darum, weiterzukommen.“

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