Enttäuschung bei dem FSV Zwickau und Kapitän Mike Könnecke.
Enttäuschung bei dem FSV Zwickau und Kapitän Mike Könnecke. Bild: Imago
FSV Zwickau
Niederlage in Berlin: FSV Zwickau gelingt ohne Zimmermann kein Treffer

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Die Westsachsen haben bei der Reserve von Hertha BSC mit 0:3 (0:1) verloren und Chancenwucher betrieben.

Zwickau/Chemnitz.

Keine Tore, keine Punkte. Mit 0:3 (0:1) verlor der FSV Zwickau am Freitagabend sein Auswärtsspiel bei Hertha BSC II. Diesmal hatte der FSV zwar rechtzeitig mit dem Bus ohne größeren Stau die Hauptstadt erreicht, mit den Köpfen auf dem Feld waren die Spieler vom Anpfiff weg aber nicht: Mit dem ersten Angriff der Herthaner ging die Reserve-Elf des Zweitligisten in der fünften Minute in Führung. Änis Ben-Hatira versenkte das Leder nach einem langen Ball in den Maschen. Danach wachten die Schwäne auf, dominierten gegen Ende der ersten Halbzeit sogar vor rund 500 mitgereisten Gäste-Fans im Berliner Olympiapark-Amateurstadion klar das Geschehen. Trotz guter Chancen wollte das Tor nicht fallen. Die Flanken oder der letzte Pass kamen zu ungenau. Tatsächlich musste das Team von Trainer Rico Schmitt auf drei Stammspieler (Zimmermann, Sengersdorf, Somnitz) verzichten. Mit einer Schrecksekunde ging es auch in die Halbzeit: Oliver Fobassam wälzte sich auf dem Rasen und fasste sich an den Knöchel. Doch der Verteidiger konnte weiterspielen.

Nach der Pause änderte sich das Bild kaum. Der FSV drückte zunächst auf den Ausgleich. Kapitän Mike Könnecke ging mit viel Einsatz vornweg. Bei seinem Distanzschuss rettete Hertha-Akteur Eliyas Strasner auf der Linie. Auch in der Folgeszene wurde der im Polizeidienst beschäftige Torjäger Marc-Philipp Zimmermann schmerzlich vermisst. Zunächst scheiterte Felix Pilger aus Nahdistanz, den zweiten Ball drosch Theo Martens über das Tor. Ein Lehrbeispiel für effizienten Fußball lieferten dagegen die Hertha-Bubis, die den FSV auskonterten. So erzielte Dominik Schickersynski (67.) das 2:0. Lloyd-Addo Kuffour konnte den Berliner nicht mehr stoppen. Vom Unterarm des FSV-Keepers Lucas Hiemann fand der Ball den Weg ins Tor. Bezeichnend für den Abend: Auf der Gegenseite brachte Pilger nach perfekter Vorarbeit das Leder nicht im Kasten unter. So ähnlich fiel auch das 0:3, als Pereira Mendes vor Kuffour (89.) zur Stelle war.

Statistik:
Hertha: Goller - Morgenstern (57. Berner), Weiland, Matiebel, Strasner - Ajvazi (82. Kizildemir), Hussein, Gottschalk (57. Yildirim) - Ben-Hatira (70. Pereira Mendes), Rölke (70. Wollschläger/V), Schickersinsky (V)
Zwickau: Hiemann - Rüther, Fobassam (V), Kuffour, Dittrich (87. Dobruna) - Könnecke (75. Klein), Schlüsselburg, Eixler (75. Startsev) - Martens (75. Albert), Pilger, Herrmann
SR.: Drößler (Gotha). Zu.: 984. Tore: 1:0 Ben-Hatira (5.), 2:0 Schickersinsky (65.), 3:0 Pereira Mendes (89.)

Rund 500 FSV-Fans waren mit nach Berlin gereist, um die Schmitt-Elf zu unterstützen.
Rund 500 FSV-Fans waren mit nach Berlin gereist, um die Schmitt-Elf zu unterstützen. Bild: Imago
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