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Geboren im Flüchtlingslager: Australien-Torschütze Irankunda

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Aus einem Flüchtlingslager in Afrika über Australien, München und Watford zur WM: Hinter dem 20-Jährigen, der die Türkei mächtig ärgert, steckt eine besondere Geschichte.

Vancouver.

Australiens WM-Torschütze Nestory Irankunda wurde einst als eines der vielversprechendsten Talente im Weltfußball vom FC Bayern verpflichtet - und hat eine besondere Vergangenheit. Der 20-Jährige wurde in einem Flüchtlingslager in Tansania geboren. 

"Aus den Geschichten, die ich gehört habe, weiß ich, dass es sehr hart für meine Eltern war", erzählte Irankunda mal in einem Interview. Beim 2:0-Überraschungs-Auftaktsieg der Australier gegen die Türkei in Vancouver erzielte er in der 27. Minute das 1:0.

Nur Regionalliga beim FC Bayern

Seine aus Burundi stammenden Eltern wanderten nach dessen Geburt nach Australien aus und ließen sich in Adelaide nieder. 2024 holten die Bayern den Angreifer von Adelaide United. In München kam er bei der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz, bei den Profis saß er nur wenige Male auf der Bank.

Später wurde Irankunda an Grasshopper Zürich verliehen und dann an den FC Watford verkauft. Bei Irankunda wurde übrigens auf dem Rasen schon mal die Geschwindigkeit von sagenhaften 37,02 Kilometer/Stunde gemessen.

Eine ähnliche Biografie wie der englische Zweitliga-Profi im WM-Team der Socceroos haben übrigens Awer Mabil, der als Kind von Südsudanesen in einem Flüchtlingscamp in Kenia zur Welt kam, und Mohamed Touré (Guinea/Eltern aus Liberia). (dpa)

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