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Absteiger teilt zum Auftakt die Punkte

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Nach dem Abenteuer Oberliga ist der 1. TTV Schwarzenberg mit einem 8:8 in die Tischtennis-Sachsenliga gestartet. Perspektivisch will das Team die Spitzengruppe aufmischen.

Schwarzenberg.

Aus dem vollen Erfolg zum Auftakt ist für den Absteiger nichts geworden: Mit 8:8 haben sich die Tischtennisspieler des 1. TTV Schwarzenberg in der Sachsenliga vom SV Dresden-Mitte II getrennt. Vorgenommen hatten sich die Gäste einen Sieg. Zumal sich die Mannschaft - bestehend aus Jan Polanski (30), Miroslav Cerveny (47), Lennart Bergauer (24), Steffen Meier-Knietzsch (42) und Marek Vojtek (35) - respektabel aus der Oberliga verabschiedet hatte.

"Wir konnten zum Schluss noch mal richtig aufdrehen", so Bergauer. Die Rückrunde habe Spaß gemacht, obwohl der Abstieg bereits besiegelt war. Vor allem in den Doppeln überzeugten die Schwarzenberger. "Wir waren wieder vollzählig, weil es mit Blick auf Corona Lockerungen gab." Die Oberliga indes sah das Team von Beginn an als Abenteuer. "Die Chance drin zu bleiben, war gering. Wir wollten es probieren und Erfahrungen sammeln", sagt Bergauer. Von dem "Ausflug nach oben" profitiere die Mannschaft dennoch. Spannend war es allemal. "Wir sind auf Spieler getroffen, die deutlich stärker sind." In jedem Duell gingen die Erzgebirger ans Limit, um mithalten zu können. Die weiteste Reise führte sie nach Nordhausen im Harz. "Die Strecken werden nun wieder kürzer", freut sich Bergauer, der derzeit ein Studienjahr in Prag absolviert.

Görlitz und Bautzen liegen jetzt am weitesten weg. Die Sachsenliga sei spielerisch sehr ausgeglichen. Dennoch geht der 24-Jährige davon aus, dass Burgstädt, die Leutzscher Füchse, Holzhausen II, Lugau II und Hohenstein III zum Maß der Dinge werden. "In diesem Kreis wollen wir auch mitmischen." Da das Team weit zerstreut ist, trainiere jeder bei sich vor Ort. Neu ist, dass die Mannschaft wieder aus sechs Akteuren besteht. Daher rückt Bergauers Bruder Markus aus der zweiten Mannschaft ins Sachsenliga-Team auf. Schwierig gestaltete sich die Suche nach Terminen für die Heimspiele. Denn die Ritter-Georg-Halle ist wegen eines Wasserschadens gesperrt. So kann sich der 1. TTV erst im November vor eigenem Publikum präsentieren - in der Stadtschule. "Das schmälert unseren Heimvorteil, denn eine große Halle liegt uns eher", so Bergauer. Er hofft, dass die gewohnte Spielstätte 2023 wieder nutzbar ist und sich sein Team dann richtig entfalten kann. Ergebnisse