Daumendrücken für ehemaligen Schüler

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Eibenstock.

Nächste Woche geht für Connor Sammet ein Traum in Erfüllung: Der Ringer des FC Erzgebirge Aue startet bei der Weltmeisterschaft der U 20 im bulgarischen Sofia im 97-Kilogramm-Limit. Für den Wettkampf, den sich der ausgewiesene Klassiker mit viel Schweiß, Trainingsfleiß und Silber bei der Europameisterschaft der Junioren in Rom erarbeitet hat, drückt ihm auch sein ehemaliger Lehrer Christoph Pawlowsky fest die Daumen. "Schon die Nominierung für die WM ist ein großer Erfolg", so der Eibenstocker und Vorsitzende des ESV 90. Er unterrichtete viele Jahre an der Oberschule der Bergstadt - unter anderem Connor Sammet. "Ich verfolge seine Karriere schon lange. Oft haben wir uns früher über Training und Wettkämpfe unterhalten", sagt Pawlowsky und erinnert sich an ein Gespräch besonders: "Ich glaube, es war Anfang der 10. Klasse, als ich Connor fragte, was seine sportlichen Ziele sind." Der heute 20-Jährige habe geantwortet, ohne zu zögern: "Ich will mal Weltmeister und Olympiasieger werden." Das machte den Lehrer kurz sprachlos. "Aber im Prinzip ist es richtig, sich ehrgeizige Ziele zu setzen." Das zeige sich jetzt an Connors beeindruckendem Werdegang. "Ich wünsche ihm, dass er seine Ziele erreicht." Vielleicht gelingt die erste Überraschung ja schon bei der WM in Sofia. Pawlowsky jedenfalls wird seinen früheren Schüler im Auge behalten. (ane/paw)

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