FSV-Beschwerde erfolgreich: DFB lockert Auflagen

Frankfurt/Zwickau. Aufatmen beim FSV Zwickau: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Summe, die der Drittligist bis Ende Januar nachweisen muss, von 740.000 auf 670.000 Euro reduziert. Damit folgt der DFB einer Beschwerde des FSV in fast allen Punkten, wie der Verein am Freitag mitteilte. 

Zuvor hatte der Verband den Westsachsen ein Defizit im laufenden Saisonetat in Höhe von rund 740.000 Euro bescheinigt. Der FSV Zwickau hatte dagegen eine Finanzlücke von 550.000 Euro kommuniziert, die sich aus einer Aufstockung des Etats für die Profimannschaft von geplanten 2,0 auf 2,6 Millionen Euro ergeben hatte. 

Neben der Reduzierung des sogenannten Liquiditätsnachweises hat der DFB auch den Katalog der Nachweismöglichkeiten antragsgemäß erweitert. So darf der FSV die Finanzlücke auch durch Kosteneinsparungen schließen. 

Aktuell verhandele man außerhalb des Bereichs der Stadionmiete über weitere nennenswerte Kosteneinsparungsmöglichkeiten, so der Verein. Da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien, könne man derzeit keine weiteren Angaben dazu machen. Zu Beginn des neuen Jahres will der FSV zudem mit potenziellen Kreditgebern über die Aufnahme eines Kredites verhandeln. (dha) 

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