Handballverein BSV Sachsen Zwickau verpflichtet zwei junge Spielerinnen

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Die eine ist U-18-Nationalspielerin und kommt aus Erlangen, die andere ist eine 1,90-Meter-große-Rückraumspielerin aus Ungarn

Der BSV Sachsen Zwickau hat für die neue Handball-Saison zwei junge Spielerinnen mit großem Potenzial verpflichtet. Wie der momentan um den Verbleib in der Frauen-Bundesliga kämpfende Verein am Dienstagabend informierte, haben Lea-Sophie Walkowiak (18) und Laura Nagy (19) Verträge unterschrieben, die jeweils sowohl für die 1. als auch für die 2. Bundesliga Gültigkeit besitzen.

Die deutsche U-18-Nationalspielerin Lea-Sophie Walkowiak wechselt vom HC Erlangen in das Team von Norman Rentsch. "Sie ist auf der Linksaußen-Position eingeplant, kann aber ebenso im Rückraum eingesetzt werden", schreibt der BSV in seiner Pressemitteilung. Über die Stationen 1. FC Nürnberg und MTV Stadeln kam sie 2016 zum HC Erlangen, bei dem sie in der 3. Liga und der A-Jugend-Bundesliga spielte. Sie freut sich auf Zwickau: "Ich möchte jetzt einfach den nächsten Schritt machen. Mein persönliches Ziel ist es, hochklassig Handball zu spielen. Dafür bietet mir der BSV hervorragende Voraussetzungen." BSV-Trainer Norman Rentsch sieht in Lea Walkowiak eine "dynamische, kampfstarke und sehr ehrgeizige Spielerin, die in ihren Einsätzen in der 3. Liga und Jugendbundesliga bereits bewiesen hat, wie wertvoll sie für eine Mannschaft sein kann."

Mit Laura Nagy wird eine 1,90 Meter große Rückraumspielerin von der Handballakademie Ungarn zum BSV Sachsen wechseln. "Laura, die deutsche Wurzeln besitzt - ihre Oma wohnt in Dresden - verlässt erstmalig ihr Heimatland, um den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen", informiert der BSV. Ihr Bruder Martin Nagy spielt ebenfalls in Deutschland und ist in der aktuellen Saison mit dem VfL Gummersbach in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Laura Nagy, die mit der aktuellen BSV-Spielerin Petra Nagy weder verwandt noch verschwägert ist, sagte: "Beim Probetraining in Zwickau, was sehr anspruchsvoll und von hoher Qualität geprägt war, konnte ich feststellen, dass der Weg nach Zwickau für mich der richtige sein wird. Ich werde mich hier weiterentwickeln und freue mich sehr darauf."

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