Lichtenstein streckt sich vergebens

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

In der Regionalliga haben die Fortschritt-Volleyballerinnen ihre erste Partie gegen Neuling Freital verloren. Dabei hatte der Gegner leichtes Spiel.

Lichtenstein.

Das war enttäuschend: Die Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein haben den Saisonauftakt verpatzt und ihr Regionalliga-Heimspiel gegen Aufsteiger SC Freital mit 1:3 verloren. Mit der neuen Libera Manuela Rohn, die aus Gera nach Lichtenstein gewechselt ist, sowie Rückkehrerin Maria Dietzsch aus Dresden hatten die Lichtensteinerinnen zusätzliches Personal im mit zwölf Spielerinnen gut besetzten Kader. Doch der erste Satz ging gänzlich daneben, da im Lichtensteiner Spiel fast nichts zusammenlief. Mit 25:13 gewannen die Damen aus Freital mühelos und bei Fortschritt war eine Reaktion gefragt. "Wir haben vor dem zweiten Satz vieles umgestellt", sagte Trainer Sascha Grieshammer.

Das machte sich bezahlt, denn die Gastgeberinnen fanden nun gute Mittel gegen Freital. Mit solider Annahme und sauberem Spiel konnte der Satz 25:20 gewonnen werden. Doch auch die Damen aus Freital, die mit Ex-Nationalspielerin Corina Ssuschke-Voigt eine sehr erfahrene Spielerin dabei hatten, wussten zu reagieren. Vor allem das Blockspiel von Ssuschke-Voigt und die starken Angriffsbälle von Bianca Grütze stellten die Fortschritt-Damen immer wieder vor Probleme. Nach einem zwischenzeitlichen 13:16-Rückstand war am Satzende beim 22:22 trotzdem wieder alles drin, doch in der Schlussphase leisteten sich die Gastgeberinnen einige Patzer. "Die drei Punkte haben wir Freital einfach viel zu leicht gemacht", ärgerte sich Grieshammer über die entscheidende Phase und den 22:25-Satzverlust.

Wer erneut auf eine Reaktion hoffte, sah sich enttäuscht. Im vierten Satz stand es schnell 1:6 aus Sicht von Lichtenstein. Zwar konnte auf 10:12 und später nach einem 14:20-Rückstand noch einmal auf 17:20 verkürzt werden, doch eine wirkliche Wende schafften die Fortschritt-Damen nie. Mit 18:25 ging der vierte Satz verloren, sodass es in den nächsten Wochen noch einiges an Arbeit für Sascha Grieshammer und sein Team geben wird. Am kommenden Samstag ist erneut ein Aufsteiger Gegner der Fortschritt-Spielerinnen, die dann zum SV Plauen-Oberlosa reisen.

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.