Westsachsenliga: Am Ende jubeln die Routiniers

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Die Fußballer des SV Waldenburg haben zu Hause gegen Heinrichsort/Rödlitz mit 3:0 gewonnen. Trotz schöner Tore gab es auch Verletzungen zu beklagen.

Waldenburg.

Nach Abpfiff der Partie auf dem Sportplatz am Freiheitsplatz fand Rene Estler lobende Worte an seine Spieler. Der Trainer des SV Waldenburg ließ seiner Zufriedenheit über den gelungenen Saisonstart mit vier Punkten freien Lauf. Der verdiente 3:0-Erfolg am Sonntagnachmittag gegen Aufsteiger SV Heinrichsort/Rödlitz bescherte den Gastgebern den dritten Platz in der Fußball-Westsachsenliga. "Wir waren vor dem Gegner gewarnt. Heinrichsort ist eine starke Mannschaft, aber wir haben schon die gewisse Routine, die sie als Aufsteiger vielleicht noch nicht haben", fasste Rene Estler zusammen.

Womöglich fehlte besagte Routine am Ende wirklich, starteten die Gäste doch engagiert in die Partie. Kapitän Tim Stieler probierte es nach 13 Minuten artistisch per Volleyschuss, zielte aber zu hoch. Kurz danach war der Sonntag für Stieler gelaufen - nach einem Pressschlag musste er vom Feld genommen werden. "Es ist wohl der Mittelfuß. Er ist noch zur Untersuchung im Krankenhaus", sagte Gäste-Trainer Andre Birkenkampf nach Abpfiff. Zuvor musste bereits Waldenburgs Sven Littmann verletzt runter. Laut Rene Estler eine muskulöse Sache. Nur wenige Minuten später gelang dann der entscheidende Doppelschlag: Noel Grabow nutzte einen Abstauber zur Führung, ehe Christopher Zehmisch einen Freistoß rechts um die Mauer ins Eck zirkulierte.

Die Gäste hätten nach der Pause antworten können, doch Michael Simon vergab gleich zwei Großchancen, wobei er einmal das Gebälk traf. "Wir hatten eine gewisse Nervosität und wirkten verkrampft. Waldenburg hat verdient gewonnen", so Birkenkampf über die Hausherren, die mit Martin Böhms Direktschuss in den Winkel alles klarmachten.

Tore: 1:0 Grabow (28.), 2:0 Zehmisch (31.), 3:0 Böhm (72.); Schiedsrichter: Ellrich-Neugebaur (Mittweida); Zuschauer: 53.


Lok erleidet Schiffbruch

ESV Lok Zwickau II - SpVgg Reinsdorf-Vielau 2:8 (1:4): "Das große Problem war, dass es nach zwei Minuten schon 0:2 stand", sagt Lok-Trainer Jens Möller. Die Körpersprache seines Teams war danach am Boden. "Wir haben zu viele Fehler gemacht, die Reinsdorf eiskalt ausgenutzt hat. Aber ob man sich so abschlachten lassen muss?", so Möller. Eigentlich wollte Lok in Hälfte 2 nochmal angreifen - doch auch das ging schief. (ewer)

Tore: 0:1, 0:2 Pfoh (1., 5.), 0:3 Rauchfuß (23.), 0:4 Nerger (26.), 1:4 D. Matthaeus, 1:5 Pfoh (58./Strafstoß), 1:6 Rauchfuß (68.), 2:6 D. Matthaeus (71.), 2:7 Lange (75.), 2:8 Rothe (82.); SR: Neef (Crossen); Zu.: 50.


Spektakel in Werdau

FC Sachsen 90 Werdau - TV Oberfrohna 6:3 (3:0): "Begeisternd" war die treffende Bezeichnung für diese Partie. "Es war ein Fußball-Spektakel. Das Spiel hätte auch 10:5 ausgehen können", sagte der Werdauer Abteilungsleiter Rico Naundorf in Anbetracht zahlreicher weiterer Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Der FC Sachsen habe die richtige Reaktion auf die Auftaktniederlage von vorangegangener Woche gezeigt. (ms)

Tore: 1:0 Tittel (4.), 2:0, 3:0 Liebers (37., 38.), 3:1 Schultze (46.), 4:1 Dörner (53.), 5:1 Krebs (71.), 5:2 Schultze (74.), 5:3 Müller (89.), 6:3 Horvath (90.+3); Schiedsrichter: Eisenreich (Zwickau); Zuschauer: 121


MSV II spielt stark auf

Meeraner SV II - Traktor Neukirchen 3:0 (3:0): Der MSV II hat seine Heimstärke auch im ersten Saisonspiel 2022/23 vor eigenem Publikum unter Beweis gestellt. "Die erste Hälfte war sehr stark, im zweiten Durchgang haben wir dann etwas nachgelassen", so MSV-Präsident Nikolas Sonntag, der insgesamt mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden war. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können: Denn vor dem 3:0 schoss Felix Pohle noch einen Foulelfmeter neben das Tor (15.). (ewer)

Tore: 1:0 N. Richter (10.), 2:0 Engelmann (11.), 3:0 F. Pohle (24.); Schiedsrichter: Häsemeyer (Waldenburg); Zuschauer: 90.


Frühes Tor reicht zum Sieg

SSV Fortschritt Lichtenstein - VfB Empor Glauchau II 1:0 (1:0): Nach 14 Minuten traf Tom Ebersbach für die Lichtensteiner. Der frühe Treffer sollte bereits zum Dreier reichen. "Wir haben den Vorsprung letztendlich souverän über die Bühne gebracht. Leider ist uns das zweite Tor nicht gelungen, Chancen dazu waren vorhanden", sagte Fortschritt-Trainer Julius Michel. Er sprach von einem soliden Auftritt seiner Schützlinge. "Besonders freut mich, dass wir wieder zu null gespielt haben", betonte Michel. (ms)

Tor: 1:0 Ebersbach (14.); Schiedsrichter: Pfüller (Limbach-Oberfrohna); Zuschauer: 40


Zu viel Druck für Mülsener

SV Mülsen St. Niclas - TSV Crossen 2:3 (1:0): Aufgrund von Verletzten und Urlaubern traten die Gastgeber mit einer Not-Elf samt Spielern von den Alten Herren an. "Wir hatten einen Konter in der ersten Hälfte, den haben wir genutzt. Ansonsten haben wir eigentlich nur verteidigt", sagte Mülsens Trainer Henri Schwarz. Dem Druck der Gäste war der SV am Ende nicht gewachsen. "Crossen hat verdient gewonnen", schätzte Henri Schwarz daher ein. (wero)

Tore: 1:0 Müller (28.), 1:1 Kubec (71.), 1:2, 1:3 Gemeinhardt (75., 79.), 2:3 Hofmann (85.); Schiedsrichter: Stübner (Zwickau); Zuschauer: 40.


Planitzer nutzen Vorteil nicht

FSV Limbach-Oberfrohna - SV Planitz 2:1 (1:1): Die Gastgeber punkten auch im zweiten Spiel der Saison. Limbachs Trainer Alexander Theuer sprach den Gästen dennoch ein Lob aus: "Planitz hat einen fantastischen Fußball gespielt. Von der Spielanlage her waren sie eigentlich besser." Ihre knappe Führung konnten die Hausherren trotz roter Karte für Torschütze Felix Schildan in der zweiten Hälfte dennoch ins Ziel bringen. "Das war kein erspielter Sieg, sondern ein erkämpfter", so Theuer weiter. (wero)

Tore: 1:0 Schildan (1.), 1:1 Walter (43.), 2:1 Rückert (56.). Schiedsrichter: Weiske (Werdau). Zuschauer: 80.

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