Zwickaus Handballerinnen in der nächsten Pokalrunde

Der BSV Sachsen feiert einen ungefährdeten Auswärtserfolg im Duell zweier Zweitligisten bei den Berliner Spreefüxxen

Berlin.

Geglückter Auftakt des BSV Sachsen Zwickau in die neue Pflichtspielsaison. In einem von zwei Zweitligaduellen der ersten DHB-Pokal-Runde setzten sich die Zwickauerinnen am Samstagabend mit 30:26 (18:14) bei den Füchsen Berlin durch. Überzeugen konnten dabei auch die vier Neuzugänge der Sächsinnen, die zusammen 16-mal trafen. Die erst 18-jährige Österreicherin Klara Schlegel, beim Thüringer HC unter Vertrag stehend und mit einem Zweitspielrecht für Zwickau ausgestattet, war dabei mit sechs Treffern hinter BSV-"Urgestein" Jenny Choinowski (9/davon 5 Siebenmeter) zweitbeste Schützin auf Zwickauer Seite.

Dass es eine glückliche Reise für die Schützlinge von Norman Rentsch werden könnte, deutete sich schon früh im Spiel an, als die Gäste zwischen Minute 7:07 und 11:18 die Partie von einem 2:3-Rückstand auf eine 6:3-Führung drehten (dreimal Schlegel, einmal Nadja Bolze). Erst nach über fünf erfolglosen Minuten kamen die Berlinerinnen in der Sporthalle Charlottenburg wieder zu einem eigenen Treffer - und im Verlaufe des Spiels auch nicht mehr an Zwickau heran. Nur unmittelbar nach der Pause sah es noch einmal für ein paar Momente so aus, als könnte es eng werden. Über die Stationen 20:18, 23:18 und 29:22 fuhr der BSV Sachsen jedoch vor 132 Zuschauern den letztlich ungefährdeten Erfolg ein.

Die Spreefüxxe scheinen den Zwickauerinnen zu liegen, denn auch der bis dato letzte Auftritt bei den Berlinerinnen hatte in sächsischem Jubel geendet. Anfang April holte sich die Mannschaft trotz stark dezimiertem Kader mit einem 25:20-Erfolg wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Beim Aufeinandertreffen am Samstag waren allerdings viele neue Gesichter auf beiden Seiten zu sehen. (sf)

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