Raúl Jiménez (links) trägt seit einer schweren Kopfverletzung ein Schutzband - Kopfballtore erzielt er weiterhin.
Raúl Jiménez (links) trägt seit einer schweren Kopfverletzung ein Schutzband - Kopfballtore erzielt er weiterhin. Bild: Natacha Pisarenko/AP/dpa
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Wieso Mexikos Stürmer Jiménez ein Stirnband trägt

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Raúl Jiménez überlebt im November 2020 eine schwere Kopfverletzung nach einem Zusammenprall auf dem Fußballplatz. Seither trägt er ein ungewöhnliches Stirnband - nun auch auf der großen WM-Bühne.

Mexiko-Stadt.

Für Raúl Jiménez ist sein Stirnband längst Normalität - für viele WM-Zuschauer aber ein ungewohntes Bild. Der mexikanische Stürmer trägt ein dünnes Band um den Kopf, das über dem rechten Ohr ein größeres Schutzpolster an Ort und Stelle hält. Denn der 35 Jahre alte Angreifer der Wolverhampton Wanderers muss seit einem schweren Zusammenstoß auf dem Fußballplatz und einer folgenden Not-Operation auf seine Narbe aufpassen. 

Vor mehr als fünf Jahren krachte Jiménez im Premier-League-Duell seiner Wanderers mit dem FC Arsenal mit Gegenspieler David Luiz zusammen. Im November 2020 verlor er das Bewusstsein, wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort operiert. Der Schädelbruch und die Verletzungen am Gehirn waren lebensgefährlich. Jiménez erholte sich, gab im August 2021 sein Comeback und spielt seither mit dem Stirnband, um seine Narbe zu schützen. 

Kopfbälle gehören weiter zu seinem Repertoire - so wie bei seinem Treffer zum 2:0 im WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika. In der 67. Minute drückte er den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Neun Minuten danach hatte er Feierabend und verfolgte den Rest der Partie von der Bank. (dpa)

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