Kersten Wober vor dem Gebäudekomplex an der Seminarstraße 3: Seit 1996 ist dort das ambulant betreute Wohnen unter Regie des DRK untergebracht, seit 2012 auch das Obdachlosenheim. Ziel ist, Betroffene zunächst von der Straße zu holen und sie über das auf zwei Jahre befristete betreute Wohnkonzept wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Wober leitet die soziale Einrichtung, seit sie existiert.
Kersten Wober vor dem Gebäudekomplex an der Seminarstraße 3: Seit 1996 ist dort das ambulant betreute Wohnen unter Regie des DRK untergebracht, seit 2012 auch das Obdachlosenheim. Ziel ist, Betroffene zunächst von der Straße zu holen und sie über das auf zwei Jahre befristete betreute Wohnkonzept wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Wober leitet die soziale Einrichtung, seit sie existiert. Bild: David Rötzschke
Auerbach
Digitalisierung schafft neue Hürden für Obdachlose in Auerbach

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Das Coronavirus blieb in der Obdachlosenunterkunft bisher außen vor. Für Heimleiter Kersten Wober wurde die Arbeit unter Pandemiebedingungen trotzdem schwerer. Bilanz zum 25-Jährigen der Einrichtung.

Auerbach. Auch Obdachlose haben ein Recht auf Würde: Kersten Wober hat diesen Grundsatz verinnerlicht, bestimmt er doch seit 25Jahren sein tägliches Handeln. So lange leitet der 58-Jährige in Auerbach eine Obdachlosenunterkunft inklusive einer Wohngruppe für ambulant betreutes Wohnen. Durch die Pandemie sei er in seiner Arbeit mit den...
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Ohne Dach überm Kopf und irgendwie aus dem Leben gefallen: Auerbach nimmt seit 1996 konstant diese Menschen auf. Nun hat der Träger des Obdachlosenheimes gewechselt.
Cornelia Henze
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