Berge von Akten hat der Bildungsträger für das Beantragen von Fördermitteln angehäuft. Ein Dschungel, der schwer zu bewältigen ist, sagt die Angeklagte. Nun steht ein Fördermittelbetrug im Raum.
Berge von Akten hat der Bildungsträger für das Beantragen von Fördermitteln angehäuft. Ein Dschungel, der schwer zu bewältigen ist, sagt die Angeklagte. Nun steht ein Fördermittelbetrug im Raum. Bild: Kristian Hahn
Auerbach
Wegen Subventionsbetrug vor Gericht: Hat Bildungsträger aus dem Vogtland doppelt kassiert?

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Die Geschäftsführerin eines freien Bildungsträgers aus dem Vogtland steht seit Mittwoch vor dem Amtsgericht Chemnitz. Sie soll die Europäische Union um fast 270.000 Euro betrogen haben.

Die 60-Jährige ist des neunfachen Subventionsbetruges angeklagt. Sie soll knapp 270.000 Euro EU-Fördermittel zu Unrecht beantragt und einbehalten haben. Als Klägerin tritt die Europäische Staatsanwaltschaft auf - eine sehr seltene Angelegenheit vor einem Amtsgericht.
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