Trotz Corona-Schließzeit mehr als 100.000 Besucher im Tierpark

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Die Gäste halten den auch bei Vogtländern beliebten Tierpark vor den Toren Zwickaus die Treue. Das geht aus der Bilanz für das Jahr 2021 hervor. Aber nicht nur die ist ausgesprochen positiv.

Hirschfeld.

Eine reiche Bescherung haben die tierischen Bewohner des Tierparks Hirschfeld hinter sich. "Wir konnten in den zurückliegenden Tagen so viele Patenschaften wie noch nie abschließen", freut sich die Vorsitzende des Förderkreises, Eva Herzog.

Auch so hätten Unternehmen und Privatpersonen für die beliebte Einrichtung üppig gespendet. "Das hilft natürlich in diesen schweren Zeiten, in denen der Tierpark mehrmals geschlossen werden musste", sagt Eva Herzog. Der Förderkreis mit seinen mehr als 70 Mitgliedern hofft, dass für das kommende Jahr Fördermittel für den Tierpark fließen, um unter anderem den Eingangsbereich umzugestalten und auch mit dem Bau einer neuen Futterküche beginnen zu können. "Das passiert alles in Zusammenarbeit mit der Gemeinde", sagt die Vereinsvorsitzende.

Die Zeit zwischen den Jahren wurde von vielen gern für einen Besuch in Hirschfeld genutzt. "Geöffnet ist jeden Tag im Jahr von 9 bis 16 Uhr. Der Rundgang ist mit 3-G-Regel gestattet, für die Gaststätte brauchen Besucher derzeit 2G", sagt der stellvertretende Tierparkleiter Mario Ritter, der gemeinsam mit 14 weiteren Kollegen den Betrieb am Laufen hält. Mario Ritter freut sich, dass die Besucher dem Park trotz der Einschränkungen die Treue halten. " Wir hatten 109.000 Besucher und das, obwohl wir wegen Corona vier Monate schließen mussten und erst zu Himmelfahrt wieder öffnen konnten." Über die Weihnachtsfeiertage waren es rund 100 Gäste pro Tag. Und im vergangenen Jahr besuchten 125.000 Leute das Gelände und seine tierischen Besucher. "Das liegt natürlich auch daran, dass viele wegen Corona nicht in den Urlaub gefahren sind, und sich dann Ausflugsziele in der Umgebung gesucht haben."

Zu sehen gibt es immer etwas. Besonderer Magnet ist das umgestaltete Wisentgehege und das, auf dem Emus und Kängurus gemeinsam untergebracht sind. "Jungtiere gibt es im Moment allerdings nicht zu sehen. Erst im Februar kommen die ersten Lämmer, zum Beispiel bei den Zackelschafen", sagt Mario Ritter. Tierpatenschaften seien auch als Weihnachtsgeschenk wieder beliebt gewesen. "Man bekommt bei uns aber nicht für ein spezielles Tier eine Patenschaft, sondern für eine Tierart."

Das könnte Sie auch interessieren