Blindgänger in Hof gefunden - Entschärfung Donnerstag geplant

In Hof müssen am Donnerstag Anwohner evakuiert werden. Schüler bekommen schulfrei. Den nötigen Radius für die Evakuierung legen Experten aber erst frei, wenn mehr zu den Bomben feststeht.

Hof.

Im Neubaugebiet Rosenbühl in Hof sind weitere Blindgänger gefunden worden. Das machte die Stadtverwaltung Hof öffentlich. Betroffen ist ein Bereich in der Nähe der Max-Reger-Straße und der Carl-Orff-Straße. Am Donnerstag sollen die Bomben entschärft werden. Schüler des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums und der Johann-Georg-August-Wirth-Realschule haben an diesem Tag schulfrei, die Anwohner werden evakuiert.

Im Rahmen der Erschließung des Baugebietes am Rosenbühl werden bei den Geländesondierungen auf den Baugrundstücken Blindgängern vermutet, wie es vonseiten der Stadtverwaltung hieß. Detektiert wurden mehrere metallische Gegenstände. Um wie viele Blindgänger es sich handelt, lässt sich jedoch erst sagen, wenn der Kampfmittelräumdienst die Bomben freigelegt hat. Derzeit finden weitere Bodenuntersuchungen statt.

Um Anwohner und Schüler nicht mehrmals evakuieren zu müssen, hat der Kampfmittelräumdienst aus Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Hof eine besondere Vorgehensweise festgelegt: Die betroffenen Anwohner werden am Donnerstag ab 8 Uhr durch die Polizei evakuiert. Schüler der umliegenden Schulen, des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums und der Johann-Georg-August-Wirth-Realschule, haben den kompletten Tag schulfrei.

Im Verlauf des Donnerstags wird der Kampfmittelräumdienst die Blindgänger entschärfen. Den nötigen Evakuierungsradius legen die Mitarbeiter des Spezialdienstes fest, sobald die Größe der gefundenen Blindgänger einwandfrei festgestellt wurde.

Mitarbeiter des Tiefbauamtes Hof informieren heute im Laufe des Tages zusätzlich die Anwohner des betroffenen Gebietes persönlich. (em)

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