Corona-Lage im Vogtland: Isolierstationen für Covid-19-Patienten zu knapp 85 Prozent gefüllt

Isolierstationen für Corona-Patienten an Kliniken im Vogtland sind derzeit mit 87 Patienten zu 84,5 Prozent belegt. Ab Dienstag gilt ein Glühweinverbot. Das ist nicht die einzige Verschärfung, welche die neue Allgemeinverfügung des Landkreises vorsieht. Grund dafür ist die seit fünf Tagen anhaltende Inzidenz von über 200 Fällen. Neues rund um Corona in der Region in unserer Übersicht.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    3
    Haju
    01.12.2020

    Ja, ein ganz neuer Aspekt: hospitalisierte Covid19-Patienten, die nicht intensivmedizinisch betreut, aber eben isoliert werden müssen. -
    Bleiben wir bei den Intensivbetten:
    Vogtland: 16 Intensiv-Covid-Fälle, 5 von 64 betten frei - Auslastung 92%
    Nicht helfen kann da:
    Greiz: zwar NULL Intensiv-Covid; aber nur 1 von 11 frei - Auslastung 91%
    Aber vielleicht Hof: NULL Intensiv-Covid; 10 von 19 frei - Auslastung 47%
    Die Frage ist jetzt:
    Alle Kreise permanent so ausstatten, daß sie jederzeit auch als hotspot keinerlei Probleme hätten oder Transportfähige eventuell transportieren. Oder doch lieber jeder einen (Elektro!)-Mercedes von der Krankenkasse - dann weniger schwere Verletzungen bei Unfällen, die eine intensivmedizinische Behandlung erfordern! (oder Freiwillige Intensiv-/ Isolierwehren einrichten - es brennt ja auch nicht immer überall, so daß eine ständig einsatzbereite lokale Berufsfeuerwehr sinnlos und zu teuer wäre)

  • 12
    5
    BuboBubo
    01.12.2020

    @augschburger: "Treiber" ist in diesem Fall wohl eher nicht persönlich gemeint, sondern einfach nur der aktuellen Statistik geschuldet. Kitas, Schulen und Pflegeheime sind ja Orte, in denen man - wenn man sie am Laufen halten will – enge Kontakte zwischen den Menschen nicht vermeiden kann. Trotz der durchgeführten Hygienemaßnahmen sind dort Infektionen wahrscheinlicher als z. B. auf der Straße. Die These aus dem Frühjahr, dass Kinder nicht infektiös sein könnten, hat sich inzwischen wohl endgültig erledigt.

    Die Idee war ja, dass man - wenn man z. B. Schulen offenlassen will - das dort zwangsläufig vorhandene größere Infektionsrisiko dadurch versucht zu kompensieren, dass an anderer Stelle besonders sorgsam auf Infektionsschutz geachtet wird. Das erfordert natürlich einen gruppenübergreifenden Solidaritätsgedanken in der Gesellschaft, mit dem Sachsen offenbar einige Probleme hat. Gar manches Ego kann diesem Gedanken sogar überhaupt nichts abgewinnen.

  • 17
    16
    augschburger
    01.12.2020

    Entschuldigung, was hat die Redaktion denn da zum Frühstück eingeworfen ?
    "Pflegeheime und Pflegedienste sowie Schulen und Kitas sind Treiber der Pandemie."
    Die wirklichen "Treiber" sin die, die sich nicht an die Regeln halten. Das kann man den oben genannten Einrichtungen wirklich nicht vorwerfen.