Plauener muss nach Hitlergruß vor Gericht

Der mehrfach vorbestrafte Mann soll in Zwickau den Hitlergruß gezeigt und "Heil Hitler!" gerufen haben. Nun muss er sich in einem beschleunigten Verfahren verantworten.

Plauen/Zwickau.

Ein mehrfach vorbestrafter Mann (43) aus Plauen muss wegen Zeigens des Hitlergrußes vor Gericht. Wie die Staatsanwaltschaft Zwickau am Dienstag mitteilte, wird ihm vorgeworfen, in Zwickau am 11. Juni gegen 15.30 Uhr vor dem Bürger- und Abgeordnetenbüro des Kreisverbandes von Bündnis90/Die Grünen auf der Inneren Schneeberger Straße eine Mitarbeiterin und ihren Sohn als Alibi-Hippies bezeichnet zu haben. Danach soll er den Hitlergruß gezeigt und laut "Heil Hitler, ihr Ökotäter!" gerufen haben. Nachdem die Frau und ihr Sohn ins Büro geflohen waren, soll der Mann gegen die Scheibe gespuckt und geschlagen sowie nochmals den Hitlergruß gezeigt haben. Die Staatsanwaltschaft hat am Montag beim Amtsgericht Zwickau gegen den 43-Jährigen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen einen Antrag auf Entscheidung im beschleunigten Verfahren gestellt. Das Amtsgericht Zwickau hat den Verhandlungstermin auf den 26. Juni festgesetzt. (em)

1Kommentare

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    4
    Interessierte
    16.06.2020

    Sind denn bei diesem Mann alle Sinne beisammen ?