SVÖ Abenteuer Energie - Wasserstoff im Eigenheim: Der Strom von morgen?
SVÖ Abenteuer Energie - Wasserstoff im Eigenheim: Der Strom von morgen? Bild: elinar/Freie Presse
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Wasserstoff im Eigenheim: Der Strom von morgen?

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Ein Blick in die Zukunft mit Robert Heinze von elinar - innovative elektrotechnik.

Die Energiewende ist längst auf den Dächern der Eigenheime angekommen: Photovoltaikanlagen prägen ganze Straßenzüge, Batteriespeicher und Wallboxen gehören zunehmend zum Alltag. Doch ein Energieträger fristet dabei bisher ein Nischendasein: Wasserstoff. Kann er im Einfamilienhaus zum Gamechanger werden? Robert Heinze, Diplomingenieur und Inhaber von elinar - innovative elektrotechnik, sieht darin zumindest ein spannendes Zukunftsfeld: "Photovoltaik liefert im Sommer oft mehr Energie, als ein Haushalt verbrauchen kann. Mit Wasserstoff lässt sich dieser Überschuss speichern und in der kalten Jahreszeit wieder abrufen", erklärt der 47-Jährige.

Wasserstoff als Langzeitspeicher

Der Weg dorthin ist technisch anspruchsvoll: Zunächst spaltet ein Elektrolyseur mithilfe von Strom Wasser in seine Bestandteile, wobei Wasserstoff entsteht. Dieser wird in einem Tank oder speziellen Speichermodulen gelagert, bis er gebraucht wird. Im Winter oder an sonnenarmen Tagen wandelt eine Brennstoffzelle den gespeicherten Wasserstoff wieder in Strom um. Gleichzeitig entsteht Abwärme, die sich für Heizung und Warmwasser nutzen lässt. Robert Heinze: "Das Entscheidende ist die Kombination: Wir gewinnen nicht nur Strom zurück, sondern auch Wärme für den Haushalt. Damit wird aus einem reinen Speicherprozess eine Art Mini-Kraftwerk für das Eigenheim."

Chancen und Grenzen von Wasserstoff

Trotz dieser Vorteile bleibt er realistisch. "Die Verluste bei der Umwandlung sind nicht zu unterschätzen. Wer nur Strom zwischenspeichern will, ist mit einer Batterie deutlich effizienter unterwegs." Spannend werde Wasserstoff dort, wo Photovoltaikanlagen im Sommer weit mehr Energie liefern, als im Haus genutzt oder in Batterien gespeichert werden kann. "Für Haushalte mit großzügiger PV-Anlage und viel Überschussstrom im Sommer kann diese Art der Saisonspeicherung eine echte Alternative sein. Mit einem Elektrolyseur lässt sich Wasserstoff herstellen, im Winter wird er in der Brennstoffzelle wieder verstromt. Und die Abwärme nutzen wir gleich fürs Heizen", fasst Robert Heinze zusammen. 

Alternative zur Einspeisevergütung? 

Damit rückt Wasserstoff weniger als Alltagslösung für tägliche Energieschwankungen in den Blick, sondern als strategisches Element für Haushalte, die ein hohes Maß an Unabhängigkeit anstreben. "Wenn jemand im Sommer mehrere Kilowattstunden Überschuss am Tag hat, dann ist es schade, diesen Strom einfach ins Netz einzuspeisen. Mit Wasserstoff lässt er sich für den Winter optimal nutzen. "Robert Heinze weiß: "Für viele Betreiber von Photovoltaikanlagen spielt die Einspeisevergütung eine zentrale Rolle bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit. Allerdings ist derzeit unklar, wie lange sie in ihrer bisherigen Form bestehen bleibt."

elinar: Energie und Technik aus einer Hand

Robert Heinze hat sein Unternehmen 2017 in Wilkau-Haßlau gegründet. Heute steht elinar in ganz Westsachsen für moderne Elektroinstallationen, innovative Energiekonzepte und handwerkliche Verlässlichkeit. "Unser Leistungsspektrum reicht vom modernen Beleuchtungskonzept fürs Eigenheim über smarte Energiesteuerungen bis hin zur Installation großer Photovoltaik-Anlagen auf dem Firmengelände. Unsere Mitarbeiter bringen die Kompetenz mit und setzen Projekte zuverlässig um", betont der Chef des elfköpfigen Teams. Die Stärke seines Unternehmens liege in der Nähe zum Kunden: "Unsere Beratung beginnt beim Zuhören. Wir wollen genau verstehen, was der Kunde braucht und dann die Lösung entwickeln, die wirklich passt."

Zukunftssichere Lösungen für Privat und Gewerbe

elinar arbeitet sowohl für private Bauherren als auch für Gewerbekunden. Ob Smart Home, Ladeinfrastruktur oder energieeffiziente Hallenbeleuchtung - das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Konzepte: "Wer sein Zuhause oder seinen Betrieb zukunftssicher machen will, braucht eine Elektroinstallation, die mitwächst. Genau das ist unser Ansatz", so Robert Heinze. Wenn es um komplexere Anforderungen geht, setzt elinar außerdem auf starke Netzwerke: "Wir holen spezialisierte Partner aus der Region ins Boot, wenn wir zusätzliche Expertise brauchen. Für den Kunden bleibt es trotzdem ein Projekt aus einer Hand."
 


elinar | Dipl.-Ing. (FH) Robert Heinze
Mariengasse 4
08112 Wilkau-Haßlau

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