Callenberg: Betreiber informiert über geplante Höchstspannungsleitung

Knapp 40 Interessierte haben am Freitag eine von dem Netzbetreiber 50 Hertz organisierte Informationsveranstaltung in Callenberg besucht. Konkret ging es um die geplante Höchstspannungsleitung vom Umspannwerk Röhrsdorf bei Chemnitz über Weida nach Remptendorf in Thüringen.

Elke Korn, Projektleiterin von 50 Hertz, informierten über den aktuellen Projektstand und den aktuellen Korridorverlauf der rund 100 Kilometer langen und 380-Kilovolt-Freileitung. "Bisher haben wir den möglichen Trassenverlauf festgelegt. Jetzt geht es darum, alle Details für den genauen Verlauf festzulegen. Mit der Veranstaltung haben Anlieger die Möglichkeit Einwände und andere Vorschläge in das Verfahren einzubringen", sagte sie. Sie hält die Vorzugsvariante der Trassenführung, welche an den an den Callenberger Ortsteilen Langenberg, Falken und Langenchursdorf vorbeiführt für vertretbar.

Im Vorfeld der Veranstaltung lehnte der Gemeinderat die geplante Trassenführung ab, weil sie den Hochwasserrisikomanagement der Gemeinde widerspreche. Zudem sei sie rund vier Kilometer länger.

Der Netzbetreiber 50 Hertz will die bestehende Verbindung leistungsfähiger machen. Mit dem Bau soll die Übertragungskapazität zwischen Sachsen und Thüringen um 40 Prozent erhöht werden.


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