Landeskriminalamt ermittelt 33-jährige Lichtensteinerin nach Hasspost bei Telegram

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Ermittler des Landeskriminalamtes haben eine 33-jährige Frau aus Lichtenstein im Zusammenhang mit einem Hasspost im Messengerdienst Telegram identifiziert.

Das Landeskriminalamt hatte nach eigenen Angaben am 22. Juni einen Hinweis zu einem Post auf Telegram, "welcher mögliche Angriffe auf den sächsischen Ministerpräsidenten bei einem Besuchstermin thematisiert". Demnach machten die dort verwendeten Formulierungen und zeitlichen Zusammenhänge aus Sicht der Ermittler sofortige Gefahrenabwehrmaßnahmen notwendig, die das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum beim LKA übernahm.

Nach LKA-Angaben konnte die Identität des Absenders, die 33-Jährige aus Lichtenstein, schnell ermittelt werden. Die Frau sei bis dato polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Mit der Tatverdächtigen wurde den Angaben zufolge eine sogenannte Gefährderansprache durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet. 

Dem LKA zufolge räumte die 33-Jährige den Tatvorwurf ein und lösche den Post. Die weiteren Ermittlungen werden von der Sonderkommission Rechtsextremismus des LKA geführt. (dha)

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