Ausbau abgeschlossen: 750 Meter Huckelpiste in Radweg umgewandelt

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Der Ausbau des Feldweges zwischen Crimmitschau und Meerane ist fertig. Er gehört zur sächsischen Städteroute D 4.

Crimmitschau/Meerane.

Nach dreimonatiger Bauzeit ist der Feldweg zwischen Gosel und Waldsachsen zum Radweg ausgebaut worden. Die offizielle Freigabe der Radverkehrsanlage "Goseler Aue" ist Stadtsprecherin Daniela Lange zufolge für Freitag vorgesehen. In das touristische Bauprojekt sind nach Darstellung von Götz Müller, Bau-Fachbereichsleiter im Crimmitschauer Rathaus, rund 630.000 Euro geflossen. Die reinen Baukosten würden sich aber bei etwa 530.000 Euro bewegen.

Da keine Anlieger von dem Bauprojekt betroffen waren, konnte zudem der Bauablauf zügig gestaltet werden, sagt Andreas Kadler vom Sachgebiet Tief- und Straßenbau. "Der Radweg ist nun 4,50 Meter breit, an den vier Ausweichstellen sogar etwa 6,50 Meter", erklärt Kadler weiter. Und für die Entwässerung sei auf der hohen Seite des 750 Meter langen Radwegs ein Muldenprofil angelegt worden, in dem das Niederschlagswasser versickern könne. Bei starkem Regen können außerdem das überschüssige Niederschlagswasser durch sogenannte Querdurchlässe in Richtung Waldsachsener Bach abgeleitet werden.

Die Crimmitschauer Stadträte hatten das Vorhaben mit dem erforderlichen Baubeschluss bereits im März auf den Weg gebracht. Der Streckenabschnitt ist Teil der sogenannten sächsischen Städteroute D 4, die aus regionaler Sicht die Städte Crimmitschau und Meerane verbindet. Das geht laut Rathausmitarbeiter Kadler aus der Radwegekonzeption des Kreises hervor, die aus dem Jahr 2016 stammt.

Wie Julia Rosenlöcher vom Sachgebiet Tourismus und Marketing im Rathaus ergänzt, sind solche Projekte vor dem Hintergrund des zunehmenden Radtourismus von großer Bedeutung. Neben mehr Sicherheit ermögliche der ausgebaute Radweg zudem "eine nachhaltige Nutzung für alle Generationen", so die Fachfrau, die bereits auf das nächste ähnliche Projekt hinweist: Geplant ist, auch den Radweg zwischen Mannichswalde und der Thüringer Gemeinde Thonhausen zu erneuern. Experten zufolge haben im Vorjahr 3,9 Millionen Deutsche eine Radreise mit mindestens drei Übernachtungen unternommen. "Das hören vor allem unsere Touristiker gern.", so Rosenlöcher.


Insgesamt 345 Kilometer lang

Der sächsische Städteroute-Radweg D 4 ist etwa 345 Kilometer lang und verbindet zahlreiche Städte von der deutsch-polnischen Grenze bis zur thüringischen Landesgrenze. Er ist mit einem roten S markiert. (fp)

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.