Cannabisplantagen in Crossen entdeckt

Nahe der B 93 baute ein 35-Jähriger Hanf an. Bediensteten der Straßenmeisterei kam das verdächtig vor.

Zwickau.

Das Zwickauer Drogenkommissariat hat am Freitag einen Ermittlungserfolg im Kampf gegen den illegalen Anbau von Cannabis vermeldet. Die Kriminalisten konnten einen 35-Jährigen an einer von ihm betriebenen Outdoor-Plantage auf frischer Tat stellen - seine drei Plantagen wurden anschließend abgeerntet, um die Pflanzen aus dem Verkehr zu ziehen. Die getrockneten verwertbaren Pflanzenteile bringen laut Polizeisprecher Oliver Wurdak 70 Kilogramm auf die Waage, was einem Marktwert von etwa 210.000 Euro entspricht. Der Tatverdächtige sitze in Untersuchungshaft.

Auf die Spur des 35-Jährigen waren die Kriminalbeamten gekommen, als Mitte August Bedienstete der Straßenmeisterei nahe der B 93 im Bereich Crossen eine entsprechende Plantage entdeckten und dies der Polizei meldeten. Die Beamten suchten weiter, auch mit Unterstützung von Spürhunden, und fanden im dortigen Waldgebiet noch zwei weitere Felder. Am 24. September konnte der Hanf-Farmer auf frischer Tat beim Abernten einer der Plantagen gestellt und vorläufig festgenommen werden. Tags darauf wurde er dem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen Verdunklungsgefahr erließ und die Untersuchungshaft anordnete. "Zum Tatvorwurf äußerte er sich bislang nicht", sagte Wurdak. Dem Verdächtigen droht eine mindestens einjährige Haftstrafe.

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