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"Das wird man rückgängig machen müssen"

Die Ehrung von Carl Hahn (1894-1961), einem einstigen Vorstand der Auto Union Chemnitz, als "Großer Chemnitzer" hat in diesem Herbst breite Diskussionen ausgelöst. Der Rotary Club hat am Roten Turm eine ...

erschienen am 15.11.2017

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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 15.11.2017
    20:14 Uhr

    1953866: @norbertfiedler, genauso ist das, zumindest Ältere hier sollten wissen wie es in Diktaturen zugeht. Und da war die DDR noch harmlos im Vergleich zum Naziregime. Schindlers Liste sollte ein Begriff sein. Glaubt jemand Schindler hätte offen sagen können: "Eigentlich brauche ich die Leute nicht, ich will sie nur vor der Vernichtung retten"? Nun will ich Hahn nicht mit Schindler vergleichen, aber ich finde es schon naiv welche Vorstellung manche vom dritten Reich haben. Da gibt es, z. B. (vorwiegend im Westen) Leute die behaupten, WKII hätte verhindert werden können. wenn "Mann" einfach (so wie in der BRD möglich), den Wehrdienst verweigert hätte. Naiver geht es kaum noch.
    Mit dem Wissen von heute kann man leicht urteilen. Noch eins, nicht zu vergessen die Propaganda. Die Leute hatten nicht die Möglichkeit sich im Netz aus unabhängigen Quellen über Hitler und seine Absichten und Machenschaften zu informieren. Selbst Staatsmänner in aller Welt haben ihn nicht durchschaut.
    Aber bestimmt gibt es jetzt einen der meint, ich würde das Naziregime verteidigen und verharmlosen.

    1 11
     
  • 15.11.2017
    19:45 Uhr

    cn3boj00: @Hinterfragt: Problem nicht erfasst, setzen... Keiner will den Audi verdammen. Es geht darum, ob eine Person als verdienter Chemnitzer geehrt werden soll, die einerseits in schwerer wirtschaftlicher Zeit nur Verkaufsleiter war, aber dann im Vorstand war, als es auch um Kriegsverbrechen ging. Dass er weder hier geboren, noch gestorben, und auch sonst nur 10 Jahre hier ein Büro hatte, sollte man auch bedenken, er hatte sich lange einem Umzug nach Chemnitz wiederseztzt. Auch die Gründungsaktivitäten der Auto Union werden eher Rasmussen und Bruhn zugeschrieben.
    @norbertfiedler, Sie reden als hätten Sie die Hitlerzeit erlebt? Natürlich konnte man sich nicht wiedersetzen, wenn man nicht mit den Konsequenzen leben wollte (auch das haben manche in Kauf genommen, und die sollte man ehren!). Es gibt aber Mitläufer, und solche die sich aktiv beteiligen. Es gab Firmenchefs, die haben ihre Zwangsarbeiter human behandelt, und es gab andere. Tatsache ist, dass der Vorstand der Auto Union incl. C.Hahn zu denen gehörte, die dem Führer in den Hintern gekrochen sind, und zwar nicht um aus dieser Position heraus gutes für die Zwangsarbeiter zu tun.

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  • 15.11.2017
    17:58 Uhr

    norbertfiedler: Zitat: "Wir haben keine Unterlagen gefunden, aus denen hervorgeht, dass er sich etwa gegen Übergriffe oder Gewaltexzesse in den Werken gewandt hätte. So etwas wurde vom Vorstand zwar bisweilen kritisiert, aber in der Regel gedeckt. Eine Missbilligung wurde durchweg ökonomisch begründet ..."
    Wer das jetzt das dahingehend auslegt, dass der Vorstand die Übergriffe auch nur billigend in Kauf genommen hat, offenbart sein komplettes Unverständnis vom Leben in einer totalitären Diktatur. Wer nicht selbst auf kürzesten Wege ins Gefängnis kommen will, kann nicht in offener Opposition zu den Herrschenden treten. Dem Vorstand wäre selbst ein Rücktritt aus nicht nachvollziehbaren Gründen negativ ausgelegt worden und hätte im Gefängnis enden können. Dagegen kann man selbst in einer Diktatur recht viel erreichen, wenn man eine Begründung (er)findet, welche dem ersten Anschein nach im Sinne der Herrschenden ist.

    DDR-Bürger kennen dies. Wenn man eine Aktivität mit einem Zitat von Honecker vom jüngsten Parteitag der SED begründen konnte, konnte vieles geschehen lassen, was ohne diese Begründung sonst rigoros abgelehnt worden wäre (oder auch schon war).

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  • 15.11.2017
    17:20 Uhr

    BlackSheep: Ich finde das ist eine kindische und peinliche Diskussion! Es ging um die Verdienste für die Autoindustrie, um mehr nicht und vor allem ging es um Carl Hahn und deshalb nur indirekt um die Autounion.

    1 8
     
  • 15.11.2017
    13:24 Uhr

    Hinterfragt: Ich fordere die Ächtung aller Maggi-suppen!

    "...Lagerführer Fritz G. hatte für die humpelnde Zwangsarbeiterin aus der Ukraine nur Verachtung übrig: "Du faules Mensch", fauchte der Aufseher der schweizerisch kontrollierten Maggi-Werke im süddeutschen Singen die schmerzgebeugte Frau immer wieder an. Für den Nazi war die Ostarbeiterin mit dem stark geschwollenen Fuß schlicht eine Simulantin - sie musste noch härter für den Endsieg des Dritten Reiches schuften. Der völlig verfaulte Fuß der Ukrainerin wurde wenige Wochen vor Kriegsende amputiert. ..."
    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/schweiz-hitlers-stille-helfer-a-153706.html

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