Chemnitzer Studenten glänzen bei UN-Simulation

Die Studenten-Delegation der TU Chemnitz zählt mit sechs Preisen zu den besten Teams, die diese Woche an der National Model United Nations-Konferenz (NMUN) in New York teilgenommen haben. Auf der Konferenz vertraten die Chemnitzer Delegierten die Position der Republik Senegal, hielten Reden in der Konferenzsprache Englisch, handelten Kompromisse aus und verfassten Resolutionen.


Die TU Chemnitz ist die einzige sächsische Universität, die an der NMUN-Konferenz teilnahm. Als Planspiel ist sie älter als die UN selbst. Die Vorgänger der heutigen Konferenz simulierten schon 1927 die League of Nations. In über 40 Ländern werden inzwischen in Schulen und Universitäten Planspiele veranstaltet. Ziele sind unter anderem, sich offen und unvoreingenommen mit Positionen anderer Länder und Kulturen auseinanderzusetzen sowie Verhandlungsgeschick und diplomatisches Feingefühl zu beweisen.

Seit 2004 nehmen Delegationen der TU Chemnitz an der NMUN teil und wurden dafür bereits mehrfach mit Awards ausgezeichnet. Die TU Chemnitz ist die einzige sächsische Universität, die sich Jahr für Jahr dieser Herausforderung stellt. In der Vergangenheit präsentierten die Delegationen der TU Chemnitz folgende Länder: Mazedonien, Georgien, Estland, Vietnam, Vereinigte Arabische Emirate, Israel, Namibia, Ukraine, Türkei, Kasachstan, Libyen, Mali, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo und nun die Republik Senegal. (fp)

 

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