Chemnitzer Weihnachtsmarkt: An Beleuchtung wird nicht gespart

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Die Eröffnung des Hüttenzaubers ist für den 25. November geplant. Dann sollen moderne Leuchtmittel zum Einsatz kommen.

Nach einer coronabedingten Unterbrechung soll der Chemnitzer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr erstmals seit 2019 wieder stattfinden. Das sei nach jetzigem Stand so geplant, hatten Vertreter der Stadtspitze wie etwa Finanzbürgermeister Ralph Burghart bei einer Pressekonferenz vorige Woche versichert. Auch mit einer kompletten Beleuchtung werde der Weihnachtsmarkt über die Bühne gehen, sagte Robert Frenzel, Sachgebietsleiter Marktwesen, auf Nachfrage. Erst im vergangenen Jahr habe man die zahlreichen Lichter auf dem beliebten Weihnachtsmarkt von einer konventionellen Beleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt. Nicht nur die Pyramide auf dem Weihnachtsmarkt, auch der Weihnachtsbaum und die restliche Schmuckbeleuchtung seien so modernisiert worden, so Frenzel. Einer möglichen Überlegung, durch die Abschaltung von Weihnachtsbeleuchtung einzelner Straßen oder Gassen Strom zu sparen, erteilte er ebenso eine Absage. Das sei nicht möglich, da die Festbeleuchtung an die Straßenbeleuchtung gekoppelt sei und diese nicht einfach abgedreht werden könne.

Voriges Jahr hatte die Verwaltung die Weihnachtsbeleuchtung modernisieren lassen. Alle Leuchtelemente waren vor dem geplanten Beginn des Weihnachtsmarktes, der dann wenige Tage vor dem Start wegen der Pandemie abgesagt werden musste, auf LED-Leuchtmittel umgerüstet wurden. Konkret wurden rund 1200 Glühbirnen mit 15 Watt sowie 1300 Glühbirnen mit 7 Watt ersetzt, hieß in einer Mitteilung. An deren Stelle leuchteten stattdessen 0,6-Watt-LED-Leuchten. So erstrahlte beispielsweise der Weihnachtsbaum auf dem Markt mit etwa 800 Leuchtelementen.

Damit würde Strom gespart, so die Stadtverwaltung. Bei einer Gesamtbrenndauer der weihnachtlichen Schmuckelemente von etwa 45 Tagen ergebe sich eine Einsparung beim Stromverbrauch von insgesamt rund 29.000 Kilowattstunden. Zudem würde eine Emission von etwa zehn Tonnen Kohlenstoffdioxid vermieden. Die Investitionskosten für den Erwerb von 3000 LED-Leuchtmitteln beliefen sich auf rund 9000 Euro, erklärte die Verwaltung.

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