Chemnitz
Nach Hitler-Attentat: So schlug die Gestapo in Chemnitz zu

Freie Presse auf Google News folgen

Am Rande des Sonnenbergs wird am Mittwoch ein Stolperstein ersetzt, der vor zwei Monaten gestohlen wurde. An das, was dort 1944 geschah, erinnert sich eine der letzten noch lebenden Zeitzeuginnen ganz genau.

Es gab Momente in ihrem bald 100 Jahre währenden Leben, die haben sich Marga Simon fest eingeprägt. Ein Besuch im Spätsommer 1944 in der Münchner Straße 31 gehört dazu. Von ihrem Vater, dem zu dieser Zeit bereits untergetauchten Chemnitzer Kommunisten Ernst Enge, hatte die damals gerade 20-Jährige den Auftrag erhalten, sich dort bei seinem...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
18:31 Uhr
3 min.
VFC Plauen schickt Bischofswerdaer FV mit Martynets-Doppelpack in die Landesliga
VFC Plauen schickt Bischofswerdaer FV mit Martynets-Doppelpack in die Landesliga - Der Plauener Doppeltorschütze Johann Martynets (rechts) im Zweikampf mit einem Bischofswerdaer Abwehrspieler.
Die Vogtländer haben die Saison in der Fußball-Oberliga mit einem Auswärtssieg abgeschlossen. Der Trainer hatte die halbe Mannschaft ausgetauscht und freute sich über eines der vier Tore besonders.
Monty Gräßler
06:11 Uhr
2 min.
Pawlow-Hotel im Erzgebirge eröffnet: So startet das neue Vier-Sterne-Haus
Pawlow-Hotel im Erzgebirge eröffnet: So startet das neue Vier-Sterne-Haus - Betreiber Gregor Kumberger junior und senior sowie Hotelleiterin Melanie Walther durchschneiden ein Band zur Eröffnung des Pawlow-Hotels in Warmbad.
„Aufgeben war für uns keine Option“, sagt Investor Kumberger. Hinter der Eröffnung des Pawlow-Hotels in Warmbad liegen jahrelange Sanierungsarbeiten. Nun soll das Haus neue Gäste in den Kurort locken.
Mike Baldauf
05.10.2022
4 min.
Stolperstein-Zoff in Limbach-Oberfrohna: Wer waren Max Tennler und Arno Förster?
Stolperstein-Zoff in Limbach-Oberfrohna: Wer waren Max Tennler und Arno Förster? - An der Limbacher Straße Richtung Hartmannsdorf steht ein Gedenkstein, auf dem an die Ermordung der KPD-Männer Max Tennler und Arno Förster im März 1933 durch die Nationalsozialisten erinnert wird. Förster war 1889 geboren worden, Tennler 1890. Letzterer hinterließ fünf Kinder.
Die Idee, den 1933 ermordeten Kommunisten Stolpersteine zu widmen, scheiterte im Stadtrat. Dabei existiert bereits ein Gedenkstein. Eine Spurensuche.
Susanne Kiwitter
19.07.2022
4 min.
So schlug die Gestapo nach dem Hitler-Attentat in Chemnitz zu
So schlug die Gestapo nach dem Hitler-Attentat in Chemnitz zu - Platzhalter für den im Mai gestohlenen Stolperstein für Curt Schubert. Er soll heute durch einen neuen ersetzt werden.
Am Rande des Sonnenbergs wird am Mittwoch ein Stolperstein ersetzt, der vor zwei Monaten gestohlen wurde. An das, was dort 1944 geschah, erinnert sich eine der letzten noch lebenden Zeitzeuginnen ganz genau.
Michael Müller
19:00 Uhr
2 min.
Schweigemarsch trifft auf Gegenprotest: Hunderte Demonstranten in Annaberg
Schweigemarsch trifft auf Gegenprotest: Hunderte Demonstranten in Annaberg - Rund 500 Menschen beteiligten sich am Schweigemarsch des Vereins „Lebensrecht Sachsen“.
Zwei Versammlungen mit gegensätzlichen Positionen zur Abtreibung prägten den Samstag in Annaberg-Buchholz. Beide Veranstaltungen verliefen nach ersten Erkenntnissen friedlich.
Thomas Mehlhorn
29.05.2026
4 min.
Rumpelbräu in Holzhau: „Ich wollte einen Ofen kaufen und kam mit einer Brauerei wieder“
Rumpelbräu in Holzhau: „Ich wollte einen Ofen kaufen und kam mit einer Brauerei wieder“ - Die Braukessel vom Rumpelbräu betreut nun Daniel Wolfram (mit Ehefrau Christin Wolfram).
In der Mini-Brauerei Rumpelbräu bei Rechenberg-Bienenmühle gibt es einen Betreiberwechsel. Die Neuen haben beim alten Brauer gelernt - und wissen auch sonst, wie die Dörfer am Erzgebirgskamm ticken.
Siiri Klose
Mehr Artikel