Gemeinde bereitet Begehung vor

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Sehmatal.

Corona hat den Kommunen im Erzgebirge mitunter auch völlig unerwartete Aufgaben beschert. So ist die Gemeinde Sehmatal als gesetzliche Gebietskörperschaft mittlerweile Notvorstand in zwei Jagdbezirken in ihrem Kommunalwald - jeweils in Cranzahl und Sehma. "Das hängt damit zusammen, dass pandemiebedingt keine turnusmäßigen Vorstandswahlen stattfinden konnten", erläutert Bürgermeister Sebastian Nestler (Freie Wähler Bürgerforum). Und in Cranzahl beispielsweise sei aus Altersgründen eine Neuwahl unbedingt erforderlich. Der Bürgermeister ist aber optimistisch, dass diese Anfang September stattfinden kann. Unterdessen kommt auch Bewegung in den von der Kommune angestrebten Eigenjagdbezirk. Der soll vor dem Hintergrund geschaffen werden, dass es in den zurückliegenden Jahren im kommunalen Wald teilweise zu erheblichen Schäden aufgrund zu geringen Jagddruckes gekommen war. Im September soll dazu eine Begehung erfolgen. Auch da zeigt sich Sebastian Nestler optimistisch, dass dieses Vorhaben gelingt. Bewerber für das Jagdrevier gebe es bereits. (af)

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